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Die Kindertagesstätte Eulenbaumstraße in der Hustadt feiert im Juli ihr
50-jähriges Bestehen.
Das Jubiläum ist nicht nur Anlass zum Feiern, sondern erinnert auch an einen Ort, der eng mit der Geschichte der AWO verbunden ist. Die Adresse Eulenbaumstraße 271 hat für die AWO Ruhr-Mitte eine besondere historische Bedeutung. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg befand sich dort ein Jugendheim der AWO-Bochum. Mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde die Einrichtung 1933 geschlossen. Erst nach dem Krieg konnte die AWO-Bochum an diesem Standort im Jahr 1945 ihre Arbeit wieder aufnehmen. Nach Abriss und Neubau wurde die Kita im Sommer 1976 feierlich eröffnet. Mit dem Erweiterungsbau im Jahr 2000 reagierte man zudem auf den wachsenden Bedarf an Betreuungsplätzen.
Heute werden in der Kita Eulenbaumstraße 81 Kinder zwischen vier Monaten und sechs Jahren in vier Gruppen begleitet. Die Einrichtung ist ein lebendiger Ort des Lernens, der Begegnung und des Miteinanders. Generationen von Kindern haben hier ihre ersten Freundschaften geschlossen, spielerisch die Welt entdeckt und wichtige Grundlagen für ihren weiteren Lebensweg gelegt.
„Das 50-jährige Jubiläum würdigt nicht nur die Geschichte der Einrichtung, sondern vor allem die Menschen, die sie über viele Jahrzehnte mit Leben gefüllt haben. Mit ihrem täglichen Engagement schaffen die Mitarbeitenden einen Ort, an dem Kinder Geborgenheit erfahren, ihre Persönlichkeit entfalten und gemeinsam wachsen können“, lobt Serdar Yüksel, Vorstandsvorsitzender der AWO Ruhr-Mitte die Arbeit der Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen in den letzten 50 Jahren.
Die Kita Eulenbaumstraße hat sich in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder als Vorreiterin in der Elementarpädagogik etabliert. So gehörte die Einrichtung zu den ersten Kindertagesstätten, die das Bildungsprogramm „Haus der kleinen Forscher“ erfolgreich einführten. Bis heute wird die Kita regelmäßig zertifiziert und setzt damit ein Zeichen für die Förderung von Neugier, Forschergeist und naturwissenschaftlicher Bildung bereits im frühen Kindesalter.
Auch bei der Einführung der praxisintegrierten Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher (PIA) übernahm die Kita Eulenbaumstraße eine Vorreiterrolle. Sie zählte zu den ersten Einrichtungen, die angehende PIA-Azubis ausbildeten und ihnen einen praxisnahen Einstieg in den Erzieherberuf ermöglichten.
„Mit dieser Offenheit für neue Konzepte und der Bereitschaft, Entwicklungen aktiv mitzugestalten, hat sich die Kita Eulenbaumstraße über viele Jahre als innovativer und zukunftsorientierte Bildungseinrichtung innerhalb der AWO Ruhr-Mitte etabliert“, freut sich Marc-André Schaaf, Geschäftsführer der AWO Ruhr-Mitte.
Die Kita Eulenbaumstraße genießt in der Hustadt seit vielen Jahren einen hervorragenden Ruf. Neben ihrer pädagogischen Arbeit zeichnet sie sich insbesondere durch ihre enge Quartiersvernetzung und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Familien aus. So besuchen inzwischen zahlreiche Kinder die Einrichtung, deren Eltern bereits selbst ihre Kindergartenzeit in der Kita Eulenbaumstraße verbracht haben,
„Für uns Erzieher*innen ist es das schönste Kompliment, wenn ehemalige Kita-Kinder ihre eigenen Kinder wieder zu uns bringen. Das zeigt, welches Vertrauen Familien unserer Arbeit über Generationen hinweg entgegenbringen“, freut sich Sabine Figger, Mitglied des Unterbezirksvorstandes der AWO Ruhr-Mitte und ehemalige Leiterin der Kita Eulenbaumstraße.
Diese generationsübergreifende Verbundenheit macht die Kita Eulenbaumstraße bis heute zu einem festen Bestandteil des Quartiers und unterstreicht ihre besondere Bedeutung für viele Familien in der Hustadt.
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