Geschichte & Lage

Die dreigruppige Kindertageseinrichtung „Hermannstraße“ wurde im Oktober 1992 in Bochum eröffnet. Im Jahr 2017 feierten wir das 25jährige Bestehen. Seit August 2018 sind wir Familienzentrum. Neben den modernen Gruppen- und Nebenräumen verfügt die Einrichtung über einen großen Bewegungsraum sowie über einen Forscher-Bauwagen im sehr großzügigen Außenbereich.

50 Kinder von 4 Monaten bis 6 Jahren werden hier aktuell betreut.

Unsere Einrichtung liegt sehr zentral in der Bochumer Stadtmitte, zwischen Herner Straße und Dorstener Straße als umgebende Hauptverkehrswege, auf Höhe des Bergbaumuseums, in einer Spielstraße.

Mit öffentlichen Verkehsmitteln sind wir über die Haltestelle „Bergbaumuseum“ der U35 (Herner Straße) und die Haltestellen „Bahnhof Präsident“ der Linie 306 und 368 (Dorstener Straße) zu erreichen.

Parkplätze sind rings um die Einrichtung vorhanden.

Unsere Einrichtung ist an einem historischer Ort angesiedelt:

Auf einem 1941 errichteten Tiefbunker stellte hier 1946 die „Schweizer Spende“ eines der wenigen „Schweizer Dörfer“ im Ruhrgebiet auf. Aus der Schweiz transportierte man Baracken und reichlich Nahrung und Kleidung hierher, um Bochumer Kindern zu helfen. Sehr geschwächten Kindern ermöglichte man von diesem Schweizerdorf aus Kuraufenthalte in der Schweiz. Auf dem „Kriegsbau“ entstand so ein Ort der Versöhnung und Hilfe. Das Dorf funktionierte bis etwa 1955, dann zogen andere Hilfsorganisationen ein; zuletzt war hier die IFAK e.V. beheimatet.
Im Zeitraum 1975 bis 1990 wurden die Baracken dann nach und nach abgerissen.

Im Jahr 1992 entstand dann der jetzige Kindergarten, nicht ganz unähnlich dem „Schweizer Dorf“ in Funktion und Architektur.