Konzept

Ziele und Methoden

Unsere Arbeit in der Gruppe orientiert sich am einzelnen Kind mit seiner familiären Situation sowie seinem sozialen Umfeld. Dabei bieten wir Mithilfe bei Problem- und Konfliktbewältigung an.

Bedingt durch ein Umfeld mit unterschiedlichen Nationalitäten ist für uns ein multikulturelles Lernen selbstverständlich. Zum Profil unserer Einrichtung gehört

  • Erziehung zum Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein
  • Teilöffnung der Gruppenverbände
  • besondere Angebote für die demnächst schulpflichtigen Kinder

Der Besuch der Institution „Kindergarten“ ist meist der erste Schritt in das gesellschaftliche Leben. Aus dem vertrauten Rahmen der Familie muss sich das Kind mit anderen Gegebenheiten und Anforderungen auseinandersetzen. Durch unsere tägliche Arbeit verbinden wir Einzelfallhilfe, Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit.

Weitere Ziele sind:

  • Familienunterstützende und ergänzende Arbeit
  • Beratung und Information der Eltern
  • Zusätzliche Unterstützung und Beratung von Familien
    auch durch die Kooperationspartner unserer Einrichtung
  • Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes mit seinen geistigen und körperlichen Fähigkeiten
  • Förderung der Selbständigkeit und Eigenaktivität der Kinder
  • Förderung der sozialen Kompetenz des Kindes mit dem Ziel, ein partnerschaftliches, gewaltfreies und gleichberechtigtes Miteinander zuerlernen
  • Förderung eines respektvollen Umgangs durch Akzeptanz, Offenheit, Sensibilität und Toleranz gegenüber vielfältigen kulturellen Besonderheiten

Voraussetzung zur Zielerreichung ist eine intensive, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern. In Form von Elternsprechtagen erhalten die Eltern die Möglichkeit sich -neben den täglichen Tür- und Angelgesprächen- über den aktuellen Entwicklungsstand ihres Kindes zu informieren.

Die Mittagsverpflegung erfolglt über unseren Partner "apetito". Unser Speisenplan wird durch frische Lebensmittel ergänzt. Bei der Wahl der Speisen berücksichtigen wir sowohl religiöse, wie kulturelle und individuelle Bedürfnisse.

Durch die Beteiligung an der Initiative „Haus der kleinen Forscher“, fördern wir spielerisch die Kinder an naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen.

Für die gemeinsame Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder ist es für uns besonders wichtig, dass unsere Einrichtung ein Ort ist, an dem es selbstverständlich und alltäglich ist, mit Menschen in all ihrer Verschiedenheit und Behinderungen zu leben und in ihrem „Anderssein“ zu akzeptieren.

Zur Förderung des Sozialverhaltens und zur Stärkung des Selbstbewusstseins der Kinder, wird in den Gruppen das Programm Faustlos durchgeführt. Das Programm basiert auf den Entwicklungsstufen Empathieförderung, Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut. Um das Programm erfolgreich zu gestalten, werden die Eltern intensiv in das Programm eingebunden.

Perspektiven

Die ständig wechselnde Lebenssituation von Eltern und Kindern bringt es mit sich, dass wir unsere Arbeit immer wieder überprüfen und uns auf veränderte oder neue Anforderungen einstellen müssen.
Um diesen Anforderungen gerecht werden zu können, werden die Mitarbeitenden durch Fortbildung, Arbeitskreise und Qualifizierungsmaßnahmen unter fachkundiger Anleitung geschult und weitergebildet.

  • Dies ist ein wesentlicher Beitrag zur Sicherstellung der Qualität unserer Einrichtung.