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AWO Ruhr-Mitte startet Ukraine-Hilfe

Die AWO Ruhr-Mitte ruft zu Spenden für die Menschen in der Ukraine auf. Dabei nimmt der Verband sowohl Sachspenden als auch finanzielle Hilfen an.

„Der Krieg mitten in Europa ist für uns alle ein Schock – und für die notleidende Bevölkerung in der Ukraine ein Desaster. Unsere volle Solidarität gilt den Menschen dort, die unter dem russischen Angriff, den wir auf das Schärfste verurteilen, zu leiden haben“, betont Serdar Yüksel, Vorsitzender der AWO Ruhr-Mitte.

Die Solidarität der AWO soll sich aber auch in Taten ausdrücken. Daher startet die AWO Ruhr-Mitte eine konkrete Hilfsaktion und sammelt Sachspenden. Zu den Dingen, die im Kriegsgebiet dringend benötigt werden, zählen etwa:

  • Hygieneprodukte (Zahnbürsten, Zahnpasta, Binden, Tampons, Duschgel etc.)
  • Haltbare Lebensmittel wie Konserven, Nudeln und Reis
  • Batterien
  • Verbandmaterial
  • Babynahrung
  • Windeln

Sachspenden dieser Art können bis zum 11. März im AWO Stadtbüro, Bleichstraße 8, werktags zwischen 10 und 17 Uhr abgegeben werden. Fertig gepackte Kartons bitte geöffnet lassen.

Außerdem ruft die AWO Ruhr-Mitte zur finanziellen Unterstützung auf. Spenden können auf folgendes Konto geleistet werden:

AWO Kreisverband Bochum

IBAN: DE75 4305 0001 0001 2088 18

Stichwort: Ukraine-Hilfe

Von dem eingegangenen Geld werden die Sachspenden am Ende zielgerichtet ergänzt. Mitte März startet dann ein Hilfstransport in die Ukraine, der die Spenden vor Ort abliefert.

„Wir sehen alle die schlimmen Bilder von zivilen Opfern, zerstörten Häusern und Menschen auf der Flucht. Daher meine große Bitte: Helfen wir den Menschen in der Ukraine, stehen wir ihnen nicht nur in Gedanken bei, sondern packen zusammen an und ein“, erklärt Serdar Yüksel.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

AG Wohlfahrt fordert weitgehende Impfpflicht

Die Bochumer AG Wohlfahrt spricht sich für die Impfpflicht aus – wenn denn die Politik ihre Hausaufgaben macht.

„Wir brauchen einen möglichst großen Impfschutz in der Gesamtbevölkerung, um die Pandemie langfristig in den Griff zu bekommen. Auf eine einrichtungsbezogene Impfpflicht muss es daher folgerichtig eine allgemeine Impfpflicht geben. Doch auf die Frage der praktischen Umsetzung scheinen bis jetzt noch keine Antworten gefunden zu sein. Das muss sich dringend ändern“, betont Marc Schaaf, Sprecher der Freien Wohlfahrtspflege in Bochum.

Die Mitarbeitenden befinden sich seit über zwei Jahren in einer Dauerbelastung. Wir können uns nur für das große Engagement in dieser Zeit bedanken.

In den Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege ist die Impfquote bereits enorm – über 90 Prozent der Mitarbeitenden sind geimpft. Trotzdem: Mit einer einrichtungsbezogenen Impfpflicht kommen noch einmal zusätzliche Schwierigkeiten auf die Häuser zu, die kaum noch zu stemmen sind. „Die Mitarbeitenden befinden sich seit über zwei Jahren in einer Dauerbelastung. Wir können uns nur für das große Engagement in dieser Zeit bedanken. Weitere Belastungen sind da nicht mehr tragbar“, sagt Marc Schaaf.

Das Problem: Was passiert mit Mitarbeitenden, die nicht geimpft sind, nach Einführung der Impfpflicht? „Wenn wir die entsprechenden Personen ab dem 16. März melden müssen, muss uns das Gesundheitsamt mitteilen, was zu tun ist. Wenn uns der Gesetzgeber hier im Stich lässt, sehen wir unübersehbare Herausforderungen auf uns zu kommen, die am Ende wieder zu einer zusätzlichen Belastung der Mitarbeitenden werden. Das darf einfach nicht sein!“

Nicht ohne einen klaren organisatorischen Kompass losgehen.

Noch sei Zeit, nachzubessern. Und genau das fordert die AG Wohlfahrt. „Schritt für Schritt für einen umfassenden Impfschutz zu sorgen, halten wir für den absolut richtigen Weg. Wir dürfen aber nicht ohne einen klaren organisatorischen Kompass losgehen“, findet Marc Schaaf.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

AWO Kitas bleiben trotz Sturms geöffnet

Der Deutsche Wetterdienst und das Landeslagezentrum warnen ab Mittwochnachmittag und für Donnerstag, 17. Februar 2022, vor starken Unwettern. Laut Meteorologen werden verbreitet Sturm und schwere Sturmböen erwartet.

Daher bleiben in NRW am Donnerstag alle Schulen geschlossen. Für Kitas hat die Landesregierung lediglich eine Empfehlung herausgegeben, die Kinder zuhause zu betreuen.

Die AWO Kitas öffnen insofern auch am Donnerstag, werden allerdings auf eine Betreuung und Aktivitäten im Freien verzichten. Außerdem sollen die Außengelände noch einmal überprüft werden, eventuell mobile Gegenstände werden gesichert.

Sollte es weitere Entwicklungen geben, wird die AWO Ruhr-Mitte an dieser Stelle darüber informieren.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

Weitere Kundgebung für Solidarität in Bochum

„Solidarisch durch die Pandemie – Demokratie stärken“ heißt es am Freitag, 4. Februar, bei einer Kundgebung auf dem Bochumer Rathausvorplatz.

Bei der Kundgebung sollen ab 16 Uhr Menschen aus verschiedenen Lebensbereichen zu Wort kommen, die durch Corona massiv belastet sind, sich solidarisch verhalten und dies zu Recht von allen anderen erwarten. Es sprechen:

  • Bettina Gantenberg, Vorsitzende DGB Bochum
  • Sebastian 23
  • Dr. Gerald Hagmann, Superintendent Kirchenkreis Bochum
  • Regine Hammerschmidt, Kinder- und Jugendring Bochum
  • Tim Ackermann, DGB Bildungswerk-NRW
  • Dietmar Fischer, Sonderpädagoge, GEW Bochum
  • Dirk Steinbrecher, Gastronom im Bermuda-Dreieck

Breites Bündnis stellt sich auf

Das Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit ruft zur Teilnahme auf. Zum Bündnis gehören u.a. der DGB und die Mitgliedsgewerkschaften, der Kinder- und Jugendring, die AWO, IFAK, der Mieterverein und Bahnhof Langendreer. Der Kundgebung schließt sich auch das Bochumer Bündnis gegen Rechts an.

Der Protest richtet sich gegen Corona-Leugner*innen und sogenannte Querdenker*innen, die oftmals gemeinsam mit Rechtsextremen auf die Straße gehen. Das Motto: „Solidarisch statt Hass und Egoismus“. Treffpunkt für Teilnehmende der AWO ist um 15 Uhr im AWO-Citytreff, Bleichstraße 8, „auf einen Kaffee vorab“.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

AWO Bochum solidarisch gegen "Querdenker"

Die verschwörungsideologische und rechtsoffene Gruppierung „Querdenken 234“ veranstaltet am Samstag, 29. Januar, in Bochum eine Großdemonstration. Dagegen formiert sich breiter Widerstand, dem sich auch die Bochumer AWO anschließt.

Die Gegendemo beginnt um 14.30 Uhr vor dem Schauspielhaus am Tana-Schanzara-Platz, die Teilnehmenden der AWO treffen sich vorab um 13.30 im AWO-Citytreff, Bleichstraße 8.

Statement setzen gegen Rechts

Auch die AWO setzt damit ein Zeichen für Demokratie, Solidarität und Empathie in der Pandemie, setzt ein Statement gegen Rechts und den Rechtspopulismus, der sich im Rahmen der sogenannten Spaziergänge der „Querdenker“ verankert hat und sich weiter ausbereitet.

Die Gegendemonstration wird nicht nur von der AWO, sondern unter anderem auch von Jusos, Grüner Jugend, Fridays for Future Bochum und dem Bündnis gegen Rechts, dem die Bochumer AWO angehört, unterstützt. Abstände werden dabei eingehalten ebenso wie die Maskenpflicht.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

Erzieher*innen durch Omikron unter Druck

Träger fordert landesweit verbindliche Regelungen in der Betreuung von Kindern.

Die Omikron-Welle trifft die Kitas hart: Die Zahl der infizierten Mitarbeitenden und Kinder sind in den vergangenen Wochen massiv gestiegen. Auch in der Betreuung in den Offenen Ganztagsschulen gilt es mittlerweile, oft zu improvisieren. „Unser Personal ist völlig überlastet, weil es die vielen Ausfälle auffangen muss“, sagt Marc Schaaf, Geschäftsführer der AWO Ruhr-Mitte. Der Verband betreibt rund 30 Kitas in Bochum und Herne und ist dort zuständig für 23 Schulbetreuungen. Die Lage vor Ort sei kritisch. Vielerorts führen (Teil-)Schließungen zu Ausnahmezuständen.

Die Landesregierung scheint hier vollends die Kontrolle über das Geschehen verloren zu haben.

„Neben der Angst, sich anzustecken, ist es vor allem das Unverständnis der Eltern, das die Mitarbeitenden zunehmend unter Druck setzt“, betont Marc Schaaf. „Jetzt rächt es sich, dass es keine landeseinheitliche Regelung des Landes NRW im Umgang mit Schließungen gibt. Völlig unterschiedliche Vorgehensweisen der Gesundheitsämter führen zum Teil dazu, dass die Träger gezwungen sind, eigene Entscheidungen zu treffen und zu verantworten. Die AWO Ruhr-Mitte fordert nun klare landesweite Kriterien zu Schließungen von Gruppen und Einrichtungen. „Die Kitas und Offenen Ganztagsschulen dürfen nicht sich selbst überlassen werden – die Landesregierung scheint hier vollends die Kontrolle über das Geschehen verloren zu haben.“

Auch mit Blick auf die Teststrategie fordert die AWO, auf das sich zuspitzende Infektionsgeschehen zu reagieren. Es brauche nun endlich eine landesweite Teststrategie plus flankierender Erweiterung der Laborkapazitäten. Falls das nicht realisierbar ist, sind auch flächendeckende, regelmäßige Lolli-Schnelltests in den Einrichtungen denkbar, um das Infektionsgeschehen besser regulieren zu können. Wenn jetzt nicht gehandelt wird, dann ist mit einer „Durchseuchung“ ganzer Einrichtungen zu rechnen.

Arbeit gehört wertgeschätzt!

„Unsere Mitarbeitenden sind einer besonderen Gefährdungslage ausgesetzt, auch weil sie ohne Schutz von Masken mit den Kindern ihr Bestes geben. Ihre Arbeit gehört ebenso wie in den Gesundheitsberufen wertgeschätzt. Deshalb fordern wir eine durch das Land refinanzierte, besondere Corona-Prämie für Kräfte in den Kindertageseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in den Offenen Ganztagsschulen“, erklärt Marc Schaaf.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

AWO übernimmt Vorsitz der AG Wohlfahrt in Bochum

Jens Fritsch (li.) mit Marc Schaaf.

Neues Jahr, neues Gesicht an der Spitze der AG Wohlfahrt in Bochum: Zum 1. Januar übernahm Marc Schaaf den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft der Bochumer Wohlfahrtsverbände von Jens Fritsch.

Ende 2021 bestimmten die Mitglieder der AG Wohlfahrt einstimmig die Nachfolge. Jens Fritsch, Vorstand Innere Mission – Diakonisches Werk Bochum e.V., war seit 2017 Sprecher der großen Bochumer Wohlfahrtsverbände. „Jens Fritsch wurde in dieser Zeit zum Aushängeschild der Freien Wohlfahrtspflege in unserer Stadt. Er hat Themen gesetzt und kommuniziert, sorgte für einen reibungslosen Informationsfluss auf allen Kanälen, von der Verwaltung bis in unsere Verbände. Wir sind ihm für sein außerordentliches Engagement zu großem Dank verpflichtet“, betont Marc Schaaf.

Interessen zusammen durchsetzen

Die Arbeitsgemeinschaft sichert nicht nur die Kommunikation und fachliche Abstimmung zwischen den anerkannten Wohlfahrtsverbänden. Gleichzeitig hat sie die Aufgabe, den regelmäßigen Austausch und die Zusammenarbeit mit der Stadt sowie die Vertretung gemeinsamer Interessen in Politik und Öffentlichkeit zu gewährleisten. Die AG Wohlfahrt äußert sich zudem bei gemeinsamer Sicht zu aktuellen sozialpolitischen Fragestellungen und Entwicklungen in der Stadt Bochum. Der Vorsitz wechselt regelmäßig von Verband zu Verband, ist dann zusätzliches Ehrenamt neben der eigentlichen Aufgabe im jeweiligen Unternehmen.

Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sind: die AWO (Unterbezirk Ruhr-Mitte), der Caritasverband für Bochum und Wattenscheid, das Deutsche Rote Kreuz (Kreisverband Bochum), Der Paritätische (Kreisgruppe Bochum), die Innere Mission - Diakonisches Werk, das Diakoniewerk Gelsenkirchen und Wattenscheid und die Jüdische Gemeinde (Bochum, Herne, Hattingen). Damit ist die AG Wohlfahrt eine starke Stimme von rund 8.780 hauptamtlichen Mitarbeiter*innen, die in den unterschiedlichsten sozialen Bereichen vor Ort tätig sind. Hinzu kommen rund 2.840 ehrenamtliche Helfer*innen, die die Verbände zusätzlich unterstützen.

Gemeinsame Projekte für Bochum und eine soziale Stadt forcieren.

Marc Schaaf (38) ist seit 2019 Geschäftsführer der AWO Ruhr-Mitte, elf Jahre arbeitet er bereits für den Sozialverband in Bochum: zunächst in der Personalabteilung, dann in den Arbeitsfeldern Kindertageseinrichtungen sowie später Schule & Jugend. Er bringt somit ganz viel Erfahrung mit in die neue Rolle bei der AG Wohlfahrt: „Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben. Und es gibt viel zu tun. Allein der Fachkräftemangel benötigt eine enge Kooperation aller Sozialverbände, wir wollen hier trägerübergreifende Strategien entwickeln, um diesem entgegenzuwirken.“

Weiterhin wird sich die AG Wohlfahrt zu sozialpolitischen Themen einbringen, Schwerpunkte setzen und Diskurse in Gang bringen. „Auch das Thema Fördermittelakquise wird ganz oben auf der Tagesordnung stehen, um gemeinsame Projekte für Bochum und eine soziale Stadt zu forcieren“, kündigt Marc Schaaf an.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

Jugendwerk hilft Menschen auf der Straße

Logo AWO Kreisjugendwerk Bochum: ein großes jw in schwarz wird eingerahmt von roten und schwarzen Schriftzügen.

Das Jugendwerk der AWO Bochum startet durch ins neue Jahr – mit einer Spendenaktion zugunsten wohnungsloser junger und erwachsener Menschen.

Hat die Gruppe schon in der Vergangenheit oft Sachspenden gesammelt, sind diesmal finanzielle Zuwendungen gefragt. Eine Übergabe von Sachspenden soll nämlich in Corona-Zeiten vermieden werden. Die Sammlung findet statt in Kooperation mit den Jusos Bochum.

Situation in schwierigen Zeiten verbessern

„Wir alle versuchen, unsere Kontakte zu reduzieren und zu Hause zu bleiben. Doch wie sollen sich Obdachlose vor Corona und der Kälte schützen? Wir versuchen auch dieses Jahr unseren Beitrag zu leisten, um die Situation von wohnungslosen Menschen in dieser schwierigen Zeit etwas zu verbessern. Dafür benötigen wir Mithilfe“, rufen Rebekka Grießmann für das Jugendwerk sowie Jan Eric Wolf und Lara Werdehausen seitens der Jusos zur Unterstützung auf.

Wer mithelfen möchte, spendet auf das Konto der AWO Bochum, IBAN DE75 4305 0001 0001 2088 18; Stichwort: Spende Jugendwerk. Zur Ausstellung einer Spendenquittung ist die Angabe der vollständigen Adresse außerdem notwendig.

Die eingegangenen Gelder gehen dann an Projekte, die wohnungslosen Jugendlichen und Erwachsenen zu Gute kommen.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

AWO - aktuell (Ausgabe 4/2021)

Unsere Themen:

  • Ehrenamtspreis für Nähgruppe um Anne Pieper:
    WDR würdigt interkulturellen Ansatz

Weitere Themen

  • Ganztagsbetreuung: Landesgesetz für NRW gefordert
  • AWO Ruhr-Mitte kooperiert mit padelworld
  • bobeq besteht 25 Jahre
  • Kita-Bau in Wattenscheid geht voran

AWO Westliches Westfalen:

  • Digitales Projekt stärkt das Miteinander

Aktiver AWO-Mitgliederverband:

  • Filmfestival für Menschenrechte in Bochum
  • AWO aktiv in der Hilfe für Wohnungslose
  • AWO Herne-Mitte spendet an verschiedene Einrichtungen
AWO aktuell 2021 - 4.pdf
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Stadtranderholung: Jetzt die Sommerferien 2022 planen

Die AWO Ruhr-Mitte hat wieder einen pickepackevollen Rucksack für das Ferienprogramm 2022 gepackt. Die Stadtranderholung findet in den Sommerferien 2022 vom 18. Juli bis zum 5. August statt – wichtig zu wissen, schon jetzt für die Urlaubsplanung.

Teilnehmen können Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 14 Jahren. Kreativ, mit viel Action und ganz individuell: so lässt sich das Programm diesmal zusammenfassen. Jeweils zwischen acht und 15 Uhr öffnen dazu die Kinder- und Jugendfreizeithäuser Just, Jawo und Hutown. Los geht’s jeweils mit einem Frühstück, darauf folgen Ausflüge, Sport, Fun und ein reichhaltiges Mittagessen.

Programm bei Anmeldung

Das Angebot kostet 45 Euro pro Kind und Woche, das Geschwisterkind ist dann für 25 Euro pro Woche dabei. Über das Bildungs- und Teilhabepalet sind Förderungen möglich: www.bochum.de/but

Anmeldungen sind möglich im:

Just, Voßkuhlstraße 4, 44797 Bochum-Stiepel

Tel. 0234/797892, Mo-FR 10 bis 17 Uhr

Jawo, Neuhofstraße 13, 44795 Bochum-Weitmar

Tel. 0234/471439, Mo-Fr ab 15.30 Uhr

Hutown, Hustadtring 7, 44801 Bochum-Querenburg

Tel. 0234/5167440, Mo-Fr ab 14 Uhr

Das genaue Programm gibt’s dann bei Anmeldung.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

AWO versteigert VfL-Trikot für die Wohnungslosenhilfe

Jörg Laftsidis und Burkart Jentsch unterstützen
nicht nur politisch die Wohnungslosenhilfe.

Die SPD-Ratsfraktion Bochum hat der AWO ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk zukommen lassen, das der Sozialverband jetzt für die Wohnungslosenhilfe versteigert: ein aktuelles Trikot des VfL Bochum mit den Unterschriften der Bundesligamannschaft in einem speziell dazu gestalteten Rahmen.

Airbrush-Künstlerin Gudrun Kliemchen aus dem Atelier „airfräulich“ in Weitmar hielt dazu die Geschichte des VfL in verschiedenen Motiven fest, die nun auf dem Rahmen zu sehen sind: aktuelle und frühere Sponsoren, Stadt- und Stadionansichten oder Reminiszenzen an die Aufstiegsfeiern in den 70ern – es ist ein absolutes Unikat.

SPD-Fraktionsvorsitzender Burkart Jentsch und Ratsmitglied Jörg Laftsidis haben Trikot und Rahmen der AWO zur Verfügung gestellt, um es vor Weihnachten für den guten Zweck höchstbietend unter den Hammer zu bringen. „Wir wollen Menschen, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden, nicht nur eine Hilfe zukommen lassen, sondern vor allem auch noch einmal den Fokus auf das Problem der Wohnungslosigkeit richten“, betonen beide unisono.

Menschenwürdig leben

„Wir setzen auf der politischen Ebene alles daran, jeder Bochumerin und jedem Bochumer ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Dazu zählt natürlich, ein Dach über dem Kopf zu haben. Wir haben in Bochum bereits zahlreiche Möglichkeiten zur kurzfristigen Unterbringung und zur langfristigen Hilfe über Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter geschaffen. Unser Ziel ist, diese Arbeit nicht nur zu erhalten, sondern kontinuierlich auszubauen“, schildern Burkart Jentsch und Jörg Laftsidis.

Die AWO ist größter Anbieter von Hilfen für wohnungslose Menschen in Bochum und Träger von drei Unterkünften. Darin erfolgten allein im November 2021 4230 Übernachtungen, insgesamt betreute die AWO 256 wohnungslose Menschen in 2021. 17 Mitarbeiter*innen waren nicht nur sozialer Kompass in diesem Bereich, sondern konnten auch 60 Personen in private Wohnungen vermitteln. Hinzu kommen ehrenamtliche Unterstützungen, hier kooperiert die AWO etwa mit „Bochum hilft“, so im Vorfeld der jährlichen Päckchen-Aktion vor Weihnachten.

Jetzt mitbieten!

Wer das Trikot im künstlerischen Rahmen ersteigern möchte, schreibt bis zum 15. Dezember um 12 Uhr eine E-Mail an c.becker@awo-ruhr-mitte.de und gibt sein Gebot mit Adresse und Rufnummer ab. Auf anderen Wegen werden keine Gebote angenommen. Bis dahin veröffentlicht die AWO regelmäßig einen Zwischenstand auf ihrer Website und den Social-Media-Kanälen. Im Anschluss erfolgt die Benachrichtigung des/der Höchstbietenden. Der Erlös kommt zu 100 Prozent der ehrenamtlichen Unterstützung von Wohnungslosen zugute.

Aktuelles Mindestgebot (14.12.21): 2022 Euro.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

Filmfestival in Bochum setzt Menschenrechte in Szene

Vorhang auf für die ersten Filmfestspiele unter dem Motto „Unlimited Hope“, die vom 9. bis zum 12. Dezember im Bochumer Metropolis Kino stattfinden.

Verbunden mit einer Preisverleihung am Samstag, zeigen das Fritz Bauer Forum der BUXUS STIFTUNG und das Berg Institute Madrid in diesem Rahmen rund 20 Filme, die aus aller Welt eingereicht wurden und sich mit dem Thema Menschrechte auseinandersetzen.

Projektpartner vor Ort sind die AWO Bochum, der Kinder- und Jugendring sowie das Bochumer Friedensplenum. Die Schirmherrschaft hat Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn übernommen.

Schirmherr: Jean Asselborn

Bis Mitte 2021 konnten Filmemacher*innen ihre Beiträge einreichen. Zusammengekommen ist eine facettenreiche Auswahl von Filmen, die sich mit den Menschrechten aus unterschiedlichen Blickwinkeln beschäftigen. „Der in den Kategorien Kurz- und Langfilm dotierte Preis ehrt jetzt mutige Filmemacher*innen, die sich mit ihren Produktionen im Sinne Fritz Bauers in herausragender Weise für Menschenrechte, Demokratie und Dialog einsetzen“, kündigt Festival-Leiter Jakob Gatzka vom Fritz Bauer Forum an.

Vor der Preisverleihung am 11. Dezember startet das Festival jedoch schon am Donnerstag, 9. Dezember, um 18 Uhr mit einem kleinen Empfang und einer Talk-Runde. Um 20 Uhr läuft dann der Film „Resistance“. „Das weitere Filmprogramm enthält aktuelle Dokumentarfilme, die auf internationalen Festivals wie Sundance, der Berlinale und dem Münchner Dok.Fest 2021 liefen. Die Filme entführen uns in fremde Welten, erzählen von starken Frauen, gelingender Integration und einer gefährdeten Umwelt, wir blicken nach Indien, Afghanistan, Südamerika und, und, und…“, betont Jakob Gatzka. Zur Verleihung am Samstagabend werden dann die Regisseure der gekürten Filme vor Ort sein ebenso wie Oberbürgermeister Thomas Eiskirch.

Die Filmemacher*innen setzen die Menschrechte teils unter widrigsten Bedingungen in ihrer Heimat in Szene. Umso wichtiger ist es, ihre Beiträge einem breiten Publikum zu zeigen und ihr Engagement zu würdigen.

Das Programm startet an den Veranstaltungstagen jeweils morgens mit kostenlosen Vorstellungen für Schulen und endet am Abend. Alle Vorführungen sind mit kleinen Talk-Runden verbunden, die das Gesehene noch einmal einordnen.

Die Abendfilme kosten jeweils zehn Euro Eintritt, eine Vorstellung am Mittag/Nachmittag fünf Euro. Ein Tagesticket ist für 15 Euro zu haben, ein Festival-Pass für alle Programmpunkte für 40 Euro. Das genaue Programm gibt es online auf www.metropolis-bochum.de und www.unlimited-hope.net. Der Vorverkauf findet online und im Metropolis Kino (im Hbf zu Kassenzeiten) sowie bei der AWO an der Bleichstraße 8 (werktags von 10 bis 17 Uhr geöffnet) statt.

Auch die Projektpartner freuen sich auf das erste Filmfestival, das rund um den Tag der Menschrechte am 10. Dezember stattfindet. „Für uns als AWO sind die 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärten Menschenrechte Grundlage unseres sozialpolitischen Denkens und Handelns, allein, weil sie allgemein gültig und unverrückbar sind. Sie sind Deckungsgleich mit unseren Werten als Arbeiterwohlfahrt. Die Filmemacher*innen setzen die Menschrechte teils unter widrigsten Bedingungen in ihrer Heimat in Szene. Umso wichtiger ist es, ihre Beiträge einem breiten Publikum zu zeigen und ihr Engagement zu würdigen“, schildert etwa AWO-Sprecher Christopher Becker.

Download: Programmübersicht.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

AWO Herne-Mitte mit Spendenaktion am Start

Spendenübergabe an der Ohmschule.

Gutes tun trotz Pandemie: Das dachten sich auch die Mitglieder der AWO Herne-Mitte und spendeten jeweils 600 Euro an unterschiedliche Einrichtungen der AWO in Herne und Bochum.

Die Mittel stammen aus der Ortsvereinskasse, die pandemiebedingt nicht wie sonst üblich beansprucht wurde.

Ein besonderes Anliegen war den Mitgliedern dabei die Unterstützung der Einrichtungen für wohnungs- und obdachlose Menschen, die vom AWO Unterbezirk Ruhr-Mitte in Bochum betrieben werden. Damit möchten die Mitglieder auf die besonders schwierige Situation dieser Menschen in Pandemiezeiten aufmerksam machen. Den symbolischen Scheck in Höhe von 600 Euro überreichte Hernes AWO-Kreisvorsitzender Thorsten Kuligga an den zuständigen Fachbereichsleiter Integration & Migration Sami Bouhari. Mit den Mitteln sollen die Einrichtungen wohnlicher gestaltet werden.

Über Sachspenden freut sich das Familienzentrum Breddestraße. Karin Kuligga (Kassiererin) überreichte Leiterin Maike Strothkamp und Erzieherin Heike Kattanek Spielzeug, ein Laufrad und auch ganz wichtig fünf Fahrradhelme für die Sicherheit der Jüngsten.

Ebenfalls viele Spiele gehen an die Offene Ganztagsbetreuung in der Grundschule Ohmstraße. Die Karten-, Brett- und Outdoorspiele wurden von Alf Rouven Recksick (Revisor) und Kai Mannke (stellv. Vorsitzender) an Schulleiter Daniel Ache und Tina Diebel, Fachbereichsleiterin Schule bei der AWO Ruhr-Mitte, übergeben.

Redaktion
Kai Mannke/ AWO Herne-Mitte
E-Mail: stadtbuero@awo-ruhr-mitte.de

Adventszauber in der Kita Hermannstraße

Das AWO-Familienzentrum an der Hermannstraße und der AWO Kreisverband Bochum laden am Freitag, 26. November, also passend zum Start der Adventszeit, zu einem kleinen aber feinen Weihnachtsmarkt im Außenbereich der Kita ein. Los geht’s um 17 Uhr.

Die Veranstalter bieten ein interkulturelles Buffet, Waffeln oder auch gebratene Champignons, die die Besucher*innen in einer weihnachtlichen Atmosphäre genießen können.

Neben reichlich Speisen und Getränken (alkoholfrei) ist aber auch für einige Geschenkideen gesorgt, die von den Kindern oder auch den Erzieher*innen selbst gebastelt wurden. Wer jedoch eigens hergestellte Präsente verschenken möchte, dem bietet der Weihnachtsmarkt auch ein Kinder-Eltern-Basteln an. Dabei können die Weihnachtsgeschenke individuell gestaltet werden.

Weihnachtsmarkt unter besonderen Bedingungen

Der Weihnachtsmarkt an der Hermannstraße findet corona-bedingt unter der 2G-Regel statt. Jede*r, die bzw. der geimpft oder genesen ist, kann daran teilnehmen. Die 2G-Regel wird im Eingangsbereich des Weihnachtsmarktes kontrolliert.

Champignons für einen guten Zweck

In Verbindung mit dem weltweiten Tag gegen Gewalt an Frauen unter dem Motto „Orange the World“, der am 25. November stattfindet, werden die gesamten Einnahmen, die der Champignons-Stand des Kreisverbandes Bochum einnehmen wird, an das Frauenhaus in Bochum gespendet. Außerdem setzt die AWO ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen, indem der Stand passend zum Motto orange illuminiert wird.

Redaktion
Lukas Drees/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: stadtbuero@awo-ruhr-mitte.de

"Bochum hilft" wohnungslosen Menschen

Unter dem Motto „Bochum hilft“ solidarisieren sich die AWO und weitere Verbände in der Vorweihnachtszeit wieder mit den wohnungslosen Menschen in der Stadt. Im Mittelpunkt steht eine Päckchen-Verteil-Aktion am Nikolaus-Tag in der Rotunde am Konrad-Adenauer-Platz.

Alle Bochumerinnen und Bochumer sind im Vorfeld dazu aufgerufen, ein Päckchen für hilfsbedürftige Menschen zu packen. Im Schauspielhaus Bochum können die Geschenkspenden am Mittwoch und Donnerstag, 1. und 2. Dezember, zwischen 10 und 18 Uhr abgegeben werden.

Auch Gutscheine werden angenommen

Die Pakete sollten maximal Schuhkarton-Größe haben. Als Inhalt kommen Schutzmasken, Handdesinfektionsmittel, Mützen, Handschuhe, Socken, Duschgel, Einwegrasierer, Deo, Papiertaschentücher, Kaffeesticks, Teebeutel, Tütensuppen, Kekse, Süßigkeiten und Schokolade in Frage. Hunde- und Katzenfutter sollte – wenn überhaupt – unverpackt abgegeben werden, um eine schnelle Verteilung zu gewährleisten. Auch Einkaufsgutscheine können abgegeben werden.

Das AWO Stadtbüro an der Bleichstraße 8 ist in diesem Jahr keine offizielle Abgabestelle für Päckchen. Lediglich AWO-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Mitglieder können hier jedoch, wenn sie sich an der Aktion beteiligen wollen, ihre Spenden abgeben – diese werden dann zentral weitergegeben. In den Unterkünften der AWO Am Nordbad und Höntroper Straße werden Päckchen angenommen.

AWO bietet Kaffee und Plätzchen

Die Verteilung findet dann am 6. Dezember ab 17 Uhr in der Rotunde statt – wenngleich unter Corona-Bedingungen. Ein Fest wie vor der Pandemie kann weiterhin nicht stattfinden. Die AWO wird für die hilfsbedürftigen Menschen vor Ort jedoch Kaffee bereitstellen, auch eine warme Mahlzeit ist vorgesehen. Außerdem wird es mobile Krankenbusse der Johanniter und des Arbeiter-Samariter-Bundes für die Versorgung von kleinen Verletzungen sowie Corona-Schnelltests und Impfungen vor Ort geben.

Die erfolgreiche Kooperation von AWO und „Bochum hilft“ besteht seit inzwischen fünf Jahren, mit dabei sind 2021 außerdem das Schauspielhaus, der Kulturbahnhof Langendreer, die Diakonie, die kath. Kirche sowie das Amt für Gesundheit und Soziales.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de