Top-Nachrichten

AWO Ruhr-Mitte steht ein für Vielfalt in der Arbeitswelt

Das passt: Am Diversity-Tag 2022 hat jetzt auch die unterzeichnete „Charta der Vielfalt“ einen herausragenden Standort im Foyer der AWO-Geschäftsstelle in Bochum gefunden.

Der Sozialverband setzt damit ein klares Statement für Vielfalt in der Arbeitswelt.

„Wir wollen Vielfalt fördern und so die unterschiedlichen Talente in unserem Unternehmen nutzen und ihre Potenziale ausschöpfen. Dazu gehört ein Team, das sich mit gegenseitigem Respekt und Wertschätzung begegnet. Das leben wir in unseren Einrichtungen vor, haben wir jetzt aber auch noch einmal mit dem Bekenntnis zur ,Charta der Vielfalt‘ schriftlich fixiert“, schildert Marc Schaaf, Geschäftsführer der AWO Ruhr-Mitte.

Ein Team, das sich mit gegenseitigem Respekt und Wertschätzung begegnet.

Die Verschiedenheit der Beschäftigten wird damit jetzt auch ganz bewusst im Rahmen der Personalstrategie und der Organisationsentwicklung des Sozialverbands berücksichtigt. Hier setzt die Charta der Vielfalt an: Sie ist ein grundlegendes Bekenntnis zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen von Vielfalt und zu Toleranz, Fairness und Wertschätzung in der Arbeitswelt und Gesellschaft.

Mit der Unterzeichnung verpflichten sich Unternehmen und Institutionen, alle Mitarbeitenden gleichermaßen zu respektieren – unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft. Für die AWO Ruhr-Mitte hat Geschäftsführer Marc Schaaf die Charta unterzeichnet, Staatsministerin Reem Alabali-Radovan tat dies als Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

10. bundesweiter Diversity-Tag

Der Diversity-Tag findet jährlich am 31. Mai statt, 2022 zum nunmehr zehnten Mal, und wird vom Charta der Vielfalt e.V. organisiert. Mit mehr als 3000 kreativen Aktionen wussten die über 1000 teilnehmenden Organisationen des Aktionstages ein starkes und bundesweit sichtbares Zeichen für eine vielfältige und offene Gesellschaft zu setzen.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

AWO übernimmt Ticket-Kosten für bedürftige Menschen

Am 1. Juni kommt das 9-Euro-Ticket. Drei Monate bekommen dann alle die Möglichkeit, für 27 Euro mobil zu sein: in Straßenbahnen, Bussen und Nahverkehrszügen, deutschlandweit.

Aber: Werden am Ende tatsächlich alle die gleichen Chancen haben, das Ticket zu kaufen? Nein. Denn 27 Euro sind für Menschen ohne Wohnung nach wie vor viel Geld.

Die AWO will jedoch mobil machen – und zwar alle, unabhängig vom Geldbeutel. Und jede*r kann mithelfen. Wie das geht? Ganz einfach: Mit einer Ticketpatenschaft.

Mobilität ist ein wichtiger Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe.

Für Spenden zwischen 9 und 27 Euro oder höher finanziert die AWO wohnungslosen bzw. geflüchteten Menschen aus den Unterkünften der AWO Am Nordbad, an der Höntroper Straße und an der Herzogstraße jeweils ein Ticket. Die Spenderin/der Spender übernimmt damit eine direkte Ticket-Patenschaft für bis zu drei Monatskarten – und trägt somit dazu bei, dass sich wirklich jede*r das 9-Euro-Ticket leisten kann.

"Mobilität ist ein wichtiger Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe. Daher wollen wir es schaffen, dass auch wirklich alle von diesem Ticket-Angebot profitieren können", schildert Bochums AWO-Vorsitzende Susanne Berke.

Wer eine Ticket-Patenschaft übernehmen möchte, spendet einfach einen Betrag ab 9 Euro und höher auf das Konto der

AWO Bochum
IBAN: DE75 4305 0001 0001 2088 18
BIC: WELADED1BOC
Stichwort: Wohnungslosenhilfe

Zur Ausstellung einer Spendenquittung ist die Angabe der Adresse im Verwendungszweck notwendig.

Alle Infos gibt es auch noch einmal als Flyer.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

Bochumer AWO zeigt kulturelle Vielfalt

Endlich wieder Ruhr International: Nachdem das Festival 2020 coronabedingt abgesagt wurde und 2021 nur in kleiner Auflage stattfand, kommt es am 28. und 29. Mai wieder zum großen Miteinander der Kulturen an und in der Jahrhunderthalle. Die AWO ist dabei.

Ruhr International ist das globale Fest der Begegnung in der Region. Als Nachfolger des Festivals "Kemnade International" findet das Fest der Kulturen seit 2012 alle zwei Jahre im Westpark statt.

Bis zu 20.000 Besucher*innen an beiden Festival-Tagen und die aktive Beteiligung zahlreicher internationaler und regionaler Künstler*innen auf den vier Bühnen sowie die Teilnahme von regionalen Initiativen und Vereinen unterstreichen die positive Strahlkraft der Veranstaltung. An den zahlreichen Ständen stehen Informationen, Austausch und Vernetzung im Vordergrund. Abgerundet wird das Angebot durch eine variantenreiche Auswahl von landestypischen Speisen.

Transkultureller Austausch im Blickpunkt

Ruhr International – Das Fest der Kulturen hat sich zu einem wichtigen Bestandteil des transkulturellen Austauschs für die Stadt Bochum und über ihre Grenzen hinaus entwickelt. Herausragende Künstler*innen werden von nah und fern anreisen und am 28. und 29. Mai bei freiem Eintritt die Veranstaltung zu einem eindrucksvollen Ereignis für das Ruhrgebiet machen. Santrofi, Bab L' Bluz, Chocolate Remix, Akua Naru, Tridiculous, Daniela Sepehri, Mustafa Zekirov, Nagham Ensemble, Watt'n Zirkus, Ill-Young Kim, Birds of Babylon, Marina Frenk werden neben zahlreichen weiteren Acts die Besucher*innen begeistern.

Zudem finden an beiden Festival-Tagen Workshops, Ausstellungen, Lesungen, Diskussionen und Vorträge zu den Themenbereichen Flucht, Migration, Rassismus und Integration statt. In diesem inhaltlichen Kontext wird auch die langjährige Zusammenarbeit mit Interkultur Ruhr weitergeführt und intensiviert.

AWO auf dem Marktplatz dabei

Auf dem Markplatz vor der Jahrhunderthalle wird auch die Bochumer AWO mit vier Ständen vor Ort sein: Besucher*innen können im Rahmen einer Foto-Aktion ein Statement für Vielfalt setzen. Zudem bietet AWO-Kooperationspartner Fikred Günes (Buchladen Dost Kitabevi) einen Bücherstand. Am Samstag kommt die AWO Kita Bayernstraße und schminkt Kindern bunte Gesichter. Das Team des CentrumCultur bietet das ganze Wochenende Infos rund ums Thema interkulturelle Vielfalt.

Der AWO-Stand auf dem Marktplatz ist Samstag und Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Das Programm auf der Bühne läuft jeweils von 14.30 bis 22 Uhr.

Redaktion
Pressestelle Ruhr International &
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

Aktionswoche Alkohol: AWO bietet neue Sprechstunde

6,7 Millionen Menschen der 18- bis 64-jährigen Bevölkerung in Deutschland konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. Etwa 1,6 Millionen Menschen dieser Altersgruppe gelten als alkoholabhängig.

Grund genug für die AWO Ruhr-Mitte, sich an der bundesweiten Aktionswoche Alkohol zu beteiligen, die am 14. Mai startet.

„Alkoholkonsum ist immer riskant“ lautet die zentrale Botschaft der Aktionswoche, sie will aufmerksam machen auf den Konsum und potenzielle Gefährdungen. Genauso wichtig ist jedoch zu wissen, wo man Hilfe bekommt – und hier kommt die Suchtberatung der AWO ins Spiel.

„Wir beraten selbst oder vermitteln weitere Angebote für Betroffene und Angehörige, dabei geht es um den problematischen Konsum von Alkohol und Drogen, aber auch Spiel- oder Mediensüchtige finden bei uns eine Anlaufstelle“, schildert AWO-Mitarbeiterin Sara Falkenstein.

Wir helfen, das Leben weiter möglichst normal zu gestalten.

Zu ihren konkreten Aufgaben zählen Informationsgespräche über die Sucht genauso wie Vorbeugungs- und Behandlungsmöglichkeiten. Nach Bedarf erfolgt die Erarbeitung eines Behandlungsplans, die Vermittlung von Entgiftungs- oder Entwöhnungsbehandlungen und weitere Hilfen sind möglich. Doch Sara Falkenstein ist auch aufsuchend unterwegs. „Wir lassen die Menschen, die mit einem Suchtproblem zu Hause leben, nicht allein. Wir helfen ihnen dabei, ihr Leben weiter möglichst normal zu gestalten, unterstützen etwa bei Behördenangelegenheiten“, berichtet sie aus der Praxis.

Passend zur Aktionswoche bietet die Suchtberatung der AWO Ruhr-Mitte nun eine weitere, niedrigschwellige Beratungsmöglichkeit an. Im AWO-Stadtbüro an der Bleichstraße 8 findet erstmals am 19. Mai von 15 bis 17 Uhr eine offene Sprechstunde für Betroffene und Angehörige statt, ab Juni gibt es die Sprechstunde dann regelmäßig an jedem zweiten und vierten Donnerstag in der Innenstadt.

„Der erste Schritt ist immer der wichtigste. Wenn der eigene Alkoholkonsum oder der eines Angehörigen Sorge bereitet, ist Hilfe und Unterstützung in der Nähe am wichtigsten. Diese Nähe wollen wir mit der neuen Sprechstunde herstellen, um dann in die weitere Beratungs- und Vermittlungsarbeit einsteigen zu können“, betont Sara Falkenstein.

Die Aktionswoche Alkohol: vom 14. bis 22. Mai 2022

Im Aktionszeitraum informieren Fachleute und Freiwillige aus der Suchthilfe, Suchtprävention und Sucht-Selbsthilfe mit vielfältigen Angeboten in ganz Deutschland über die Risiken des Alkoholkonsums. Auch Betriebe, Verwaltungen, Kliniken, Krankenkassen, Arztpraxen, Apotheken, Sportvereine, Kirchengemeinden, Hochschulen und weitere Engagierte beteiligen sich an der 8. Auflage der Präventionskampagne, die für gewöhnlich alle zwei Jahre stattfindet.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

Kita Am Nordbad jetzt auch offiziell eröffnet

Die Eröffnungsfeier hätte auch eine Jubiläumsfeier sein können. Schließlich gibt es die Einrichtung bereits seit 30 Jahren, nur war sie bis vor einem Jahr noch an einem anderen Standort.

So lud die AWO Kita Am Nordbad jetzt, pandemiebedingt ein bisschen verzögert, zur offiziellen Eröffnung ein.

AWO-Unterbezirksvorsitzender Serdar Yüksel griff den doppelten Grund zum Feiern auch in seiner Rede auf: „Ich kann mich noch gut erinnern, dass wir 2017 das 25-Jährige Bestehen feierten. Das Wetter hätte besser sein können, aber die Stimmung war sehr gut. Und so, oder so ähnlich, könnte man auch die damalige Situation in der Kita beschreiben. Die Einrichtung war gemütlich, persönlich, sympathisch, aber doch nicht mehr zeitgemäß in den historischen Gemäuern der Mühlenbachschule mit nur zwei Gruppen und 20 Kindern.“

Betreuung jetzt für 65 Kinder möglich

In den Moduleinheiten Am Nordbad können dagegen jetzt bis zu 65 Kinder betreut werden. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Unterkunft für Wohnungslose und Geflüchtete, die auch von der AWO betreut wird, würde sich Serdar Yüksel darüber freuen, wenn vor Ort „zusammenwächst, was zuammengehört“. Er meint damit auch die größte Ortsgruppe des AWO-Ehrenamts in Bochum mit rund 300 Mitgliedern und ihrer Begegnungsstätte Rosenberg.

„Kinder brauchen ein Umfeld, in dem sie sich wohl und geborgen fühlen. Sie brauchen Freiräume, um neue Erfahrungen zu machen. Die Strukturen, die wir jetzt Am Nordbad vorfinden, werden genau das möglich machen“, betonte Serdar Yüksel.

Wir werden noch ganz viel schaffen!

Kita-Leiterin Chistel Hellmich, die auch den Umzug vom Castroper Hellweg an den neuen Standort stemmte, bedankte sich bei ihrem Team für das, was es in den ersten Monaten bereits auf den Weg bringen konnte. „Und ich bin mir sicher, wir werden in den neuen Räumen noch ganz viel schaffen.“

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

Kita macht Heimat und Lebenswege zum Thema

Das erste Treffen fand auf der Terrasse statt.

Die AWO Kita Breddestraße bietet einen neuen Gesprächskreis an. Das Thema: „Heimat und Lebenswege.“

Bei einem ersten Treffen unter Anleitung von Prof. Dr. Cinur Ghaderi von der Evangelischen Hochschule Bochum brachten die Teilnehmenden einen persönlichen Gegenstand aus ihrer Heimat – oder den sie mit ihrer Herkunft verbinden – mit. Die Kita ist multikulturell geprägt, die Kinder kommen aus Familien mit ganz unterschiedlichen Migrationshintergründen. Die Gegenstände sorgten zunächst einmal für Gesprächsanlässe.

„Wir wollen in der Runde ganz gezielt ein Bewusstsein und die Akzeptanz für die eigene Herkunft, die eigene Geschichte und die Kultur der Heimat schaffen. Doch genauso gilt es, andere Hintergründe kennenzulernen und zu akzeptieren“, schildert Erzieher Nicolas Franz, der das Projekt in der Kita initiierte. „Viele Teilnehmende haben im Zuge ihrer Zuwanderung eine Veränderung durchgemacht, eine Fluchtgeschichte. Wir möchten ihnen dabei helfen, Heimat in einem anderen Land zu finden oder auch wiederzufinden“, betont er.

Das Projekt richtet sich an die Eltern der Kita, als Angebot des Familienzentrums steht es aber auch allen Interessierten offen. Nächstes Treffen: Mittwoch, 11. Mai, von 14.30 bis 16.30 Uhr in der Kita an der Breddestraße 14; Anmeldungen unter Tel. 02323/952424.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

AWO - aktuell (Ausgabe 1/2022)

Unsere Themen:

  • #StandwithUkraine
    AWO-Hilfsaktionen für Menschen in und aus der Ukraine

Weitere Themen

  • Themenblock: Vor der Landtagswahl
  • Offener Ganztag ist mehr Wert - Petition für bessere Bedingungen in der OGS
  • AWO ambulant: Neuer Pflegedienst ist jetzt unterwegs
  • Vor der Fußball-WM: AWO setzt Zeichen für Menschenrechte

AWO Westliches Westfalen:

  • Digitales Projekt stärkt das Miteinander

Aktiver AWO-Mitgliederverband:

  • Gegen das Vergessen: Neuer Erinnerungsort in Bochum
  • Aktiv im Ehrenamt: Schlaganfallhelfer*innen gehen in Herne an den Start
AWO aktuell 2022-1.pdf
Herunterladen

Schlaganfall-Helfer*innen sind jetzt in Herne am Start

In Herne sind ab sofort sechs neue Schlaganfall-Helfer*innen unterwegs: Dieter Westerfeld, Aysel Tigli, Ayse Nazik, Sündüz Uzun, Nicole Pomorin und Gerd Konrad haben dazu jetzt ihre Zertifikate erhalten.

Ausgebildet wurden sie zuvor von der AWO Herne, dem DRK und der Stiftung „Deutsche Schlaganfall Hilfe“ – aufgrund der Pandemie ein wenig länger, als ursprünglich geplant. „Im September 2020 startete die erste Kursreihe Leider mussten wir dann wegen Corona immer wieder Pausen einlegen, haben im Juni 2021 auf das neu erstellte Online-Format der Deutschen Schlaganfallhilfe zurückgegriffen. Wir freuen uns jetzt umso mehr, dass wir die Ausbildung erfolgreich abschließen konnten“, blickt AWO-Mitarbeiterin Ulrike Gaus zurück.

Oft genug haben Betroffene und ihre Angehörigen Probleme damit, den Alltag unter den neuen Bedingungen der Erkrankung zu gestalten.

In den vergangenen zwei Jahren bekamen die Schlaganfall-Helfer*innen das Rüstzeug, jetzt tätig zu werden. Zu den Schulungsinhalten zählten medizinisches Basiswissen, Kommunikation und psychosoziale Grundlagen, Grundwissen des Sozialrechts sowie der Umgang mit Bedürfnissen von Patient*innen und den Angehörigen. Der Besuch einer Stroke Unit bzw. einer Reha-Einrichtung und eines Sanitätshauses für die Ausbildung steht noch aus.

„Ziel war und ist es, Menschen so zu schulen, dass sie Patient*innen nach einem Schlaganfall zurück ins Leben helfen, wenn die medizinische Behandlung weitestgehend abgeschlossen ist. Denn oft genug haben Betroffene und ihre Angehörigen Probleme damit, den Alltag unter den neuen Bedingungen der Erkrankung zu gestalten“, betonte Ulrike Gaus.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Patient*innen und Angehörige aus Herne, die nach der medizinischen Versorgung nun also auf der Suche nach Hilfestellungen sind, können sich mit ihrem Anliegen bei Ulrike Gaus von der AWO melden: u.gaus@awo-ruhr-mitte.de oder Tel. 02323/952417. Sie kann dann Kontakte zu den Schlaganfall-Helfer*innen vermitteln.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

Speeddating mit den Landtags-Kandidat*innen

Logo AWO Kreisjugendwerk Bochum: ein großes jw in schwarz wird eingerahmt von roten und schwarzen Schriftzügen.

Das Jugendwerk der AWO Bochum lädt vor der Landtagswahl zum „Speeddating“ mit Kandidatinnen und Kandidaten ein. Treffpunkt dazu ist am Freitag, 22. April, um 17 Uhr im Kinder- und Jugendfreizeithaus JAWO, Neuhofstraße 13.

„Gerade auf Landesebne werden viele jugendpolitische und zukunftsweisende Entscheidungen getroffen. Deshalb ist es wichtig, dass junge Leute sich über Politik informieren und ihre Stimme bei der Wahl nutzen“, betont Rebekka Grießmann, Vorsitzende des Jugendwerks.

Um die Wahlentscheidung zu erleichtern, bietet die Jugendorganisation der AWO das Treffen mit den Kandidierenden an. Nach einer kurzen Vorstellung nehmen die beteiligten Politiker*innen Stellung zu den Themen Bildung, Klima und Arbeit, bevor sie dann in Gespräche in Kleingruppen gehen.

Über genau die Themen sprechen, die wirklich interessieren.

„Wir wollen so zu einer umfassenden Meinungsbildung vor der Wahl beitragen. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung können junge Bochumerinnen und Bochumer die Kandidatinnen und Kandidaten dann auch persönlich kennenlernen und mit ihnen über genau die Themen sprechen, die sie wirklich interessieren“, kündigt Rebekka Grießmann an.

Anmeldungen zur Veranstaltung nimmt sie ab sofort entgegen über rebekka.griessmann@jugendwerk-bochum.de per E-Mail.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

Jetzt Verbandkästen checken - und spenden für die Ukraine

Seit dem 1. Februar gehören zwei medizinische Masken in jeden Kfz-Verbandkasten. Zwei Tücher können dagegen raus. Grund genug für viele, auch einmal zu checken, ob der Verbandkasten nicht längst abgelaufen ist.

Dies brachte Detlef Oleszak, den in Bochum-Linden alle nur „Olly“ nennen, auf eine Idee: „In der Ukraine wird gerade alles an Verbandmaterial benötigt, was zu bekommen ist. Da spielt das Haltbarkeitsdatum nur eine untergeordnete Rolle“, sagt er. Und ruft dazu auf, die alten Verbandkästen zu spenden.

„Olly“ kennt sich aus mit Spendensammlungen. Vor über zehn Jahren sammelte er Gelder für Flutopfer in Haiti, letztes Jahr für die Hochwassergeschädigten in Dahlhausen. Auch fürs Bochumer Hospiz akquirierte Detlef Oleszak, der sich als Büttenredner im Lindener Kolping-Karneval einen Namen machte und inzwischen aufs Gedichteschreiben umgestiegen ist, schon Spenden.

In der Ukraine wird gerade alles an Verbandmaterial benötigt, was zu bekommen ist.

Und weil er weiß, wie’s am besten geht, hat er sich Unterstützer bei der aktuellen Aktion gesucht. Zusammen mit dem Autohaus Wicke, dem Einrichtungshaus Rodemann und der AWO Bochum ist „Olly“ jetzt auf der Suche nach gebrauchten Kästen.

„Schon zu Beginn des Krieges haben wir Spendensammlungen für die Menschen in der Ukraine gestartet, konnten jüngst mehrere Transporter und einen 40-Tonner mit Hilfsgütern ins polnisch-ukrainische Grenzgebiet schicken. Verbandmaterial war noch nicht dabei, wird aber dringend gebraucht. Daher unterstützen wir auch diese Aktion sehr gerne“, schildert AWO-Sprecher Christopher Becker.

Zumal der Anlass passt. Vor zwei Monaten ist die modifizierte Kfz-Verbandkastennorm DIN 13164 in Kraft getreten, ein Dreiecktuch und ein Verbandtuch (das kleinere) entfallen, zwei medizinische Masken müssen jetzt mitgeführt werden. Die Übergangsfrist läuft nach zwölf Monaten aus. „Also einfach mal gucken, ob das Haltbarkeitsdatum nicht schon überschritten ist und alte Kästen bei uns oder in den anderen Sammelstellen vorbeibringen“, sagt Manuel Stober von VW Wicke.

Bis zum 29. April soll die Sammlung zunächst laufen. Die ersten 100, die einen nicht mehr ganz frischen Verbandkasten bei den Projektpartnern abgeben, können gegen eine Spende von zehn Euro auch gleich einen neuen mitnehmen - so lange der Vorrat vor Ort reicht.

Hier wird gesammelt:

Bochum-Linden

Autohaus Wicke, Hattinger Straße 875-885, Montag bis Freitag von 7.30 bis 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 16 Uhr.

Möbelhaus Rodemann, Hattinger Straße 765, Dienstag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr, samstags von 10 bis 16 Uhr.

Bochum-Innenstadt

AWO Stadtbüro, Bleichstraße 8, Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

Neuer Erinnerungsort in Bochum eröffnet

Bochum hat einen neuen Erinnerungsort. An der Dahlhauser Straße in Eppendorf weist jetzt ein Schild auf das ehemalige „Zigeunerlager“ hin, in dem zwischen 1938 und 1943 33 Sinti zwangsweise leben mussten.

„Die sogenannten ,Zigeuner` wurden damals an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Dieses Schild ist nun ein wichtiges Zeichen im Stadtbild. Ein Symbol dafür, dass wir jetzt zumindest die Erinnerung an diese Menschen wieder in unsere Mitte zurückholen“, sagte Wattenscheids Bezirksbürgermeister Hans-Peter Herzog bei der Übergabe an die Öffentlichkeit.

Gemeinsam mit der AWO und der Baugenossenschaft Bochum, dem Unternehmen gehört das Grundstück, wurde die Installation durch die Bezirksvertretung Wattenscheid initiiert. Dass der Ort nach Jahren des Vergessens überhaupt jedoch wieder ins Bewusstsein rückte, ist Werner Schmitz zu verdanken. Der ehemalige Journalist recherchierte die Geschichte des Lagers.

Wer waren eigentlich die Täter vor Ort?

„In den vergangenen Jahren sind die Opfer immer mehr in den Fokus der Erinnerungsarbeit gerückt. Auch das ist wichtig. Genauso wichtig ist aber auch, sich weiter mit den Tätern zu beschäftigen“, schilderte Werner Schmitz. Und er habe sich insbesondere gefragt, wer waren eigentlich die Täter vor Ort, stieß dabei auf das Lager auf der Grenze von Eppendorf und Oberdahlhausen.

Das Schild beinhaltet nun die wichtigsten Fakten zum Lager, verweist per QR-Code auf die Internetseite von Werner Schmitz, wo die ganze Geschichte zu lesen ist. Außerdem auf dem Schild zu sehen sind Bauzeichnungen der Baracken ebenso wie ein Foto von zwei Mädchen, die damals die katholische Canisius-Schule in Eppendorf besuchten und interniert waren.

Erinnerungskultur braucht Erinnerungsorte, auch als Mahnung für die Gegenwart.

Besonders schockierend: Viele Eppendorferinnen und Eppendorfer wehrten sich mit einer Beschwerde beim Oberbürgermeister und beim Regierungspräsidenten gegen das Lager. 751 Menschen unterschrieben diesen Protestbrief. Gegen das Lager an sich hatten sie zwar nichts einzuwenden, aber bitte nicht in der Nachbarschaft. Auch diese Zeilen sind an der Dahlhauser Straße nachzulesen.

„Erinnerungskultur braucht Erinnerungsorte, auch als Mahnung für die Gegenwart. Seit 1990 starben über 200 Menschen in Deutschland durch rechten Terror. Umso wichtiger ist, dass wir das Geschehene für die heutige Zeit fassbar machen. Sehr gerne haben wir daher als AWO das Projekt von Anfang an begleitet und bei der Umsetzung unterstützt“, betonte Serdar Yüksel, Vorsitzender der AWO Ruhr-Mitte.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

Zeichen setzen vor der FIFA-Zentrale in Zürich

Volker-Johannes Trieb heute vor der Fifa-Zentrale.
Foto: Alex Völkel für die AWO WW.

Am 1. April findet in Doha/Katar die Gruppenauslosung zur FIFA-WM statt. Mit einer Protestaktion haben der Künstler Volker-Johannes Trieb sowie die AWO am frühen Morgen an die grausamen und menschenverachtenden Bedingungen der Arbeitsmigranten*innen in Katar erinnert.

Neben der AWO Westliches Westfalen und AWO International war auch die AWO Ruhr-Mitte an der Organisation beteiligt.

„Auf Kosten der Fußballweltmeisterschaft sind in Katar beim Bau der Stadien viele tausend Menschen gestorben. Sie wurden wie Sklaven behandelt und sind an Hitze, an Erschöpfung oder wegen mangelnder Sicherheitsvorkehrungen gestorben. Das wurde sowohl von der FIFA als auch von der Regierung in Katar in Kauf genommen. Das darf an einem Tag wie heute nicht verschwiegen werden“, so Volker-Johannes Trieb, der die Aktion ins Leben gerufen hat.

Weltgewissen, du bist ein Fleck der Schande.

Sinnbildlich für die vielen Opfer, deren Zahl Amnesty International mittlerweile mit 15.000 beziffert, wurden 6.500 mit Sand gefüllte Fußbälle vor der FIFA-Zentrale abgeladen: Bedruckt mit dem Zitat „Weltgewissen, du bist ein Fleck der Schande“, begleitet von einem Requiem des Cellisten Willem Schulz.

Mit den Fußbällen sind im Laufe des WM-Jahres noch weitere Aktionen geplant – so in Bochum. Nach dem Endspiel am 18.12.2022 werden die 6.500 Exemplare abgegeben. Gleichzeitig werden Spenden gesammelt, die den Menschen in den Ländern der Getöteten zu Gute kommen. „Wir setzen uns seit vielen Jahren für die Rechte von Arbeitsmigranten und deren Familien ein, die oft in den ärmsten Ländern der Welt zurückbleiben und von dem Geld leben, das ihre Angehörigen schicken. Diese arbeiten meist unter katastrophalen Bedingungen. Die Schicksale der vielen Migranten in Katar sind für uns inakzeptabel und entsetzliche Beweise dafür, dass moderne Sklaverei existiert“, so Ingrid Lebherz, Geschäftsführerin von AWO International.

Nicht akzeptabel, dass Menschenrechte mit Füßen getreten werden.

„Es ist für uns als Arbeiterwohlfahrt nicht akzeptabel, dass Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Auch die Unterdrückung der Frauen in Katar prangern wir an. Das Leben von Menschen, ihre Arbeitsbedingungen und ihre Freiheit sind unverhandelbar und zählen mehr als jeder Profit. Deshalb werden wir uns immer dafür engagieren, dass hohe soziale Standards und demokratische Strukturen in den Ländern gelten, an die lukrative Großereignisse vergeben werden“, ergänzt Michael Scheffler, Vorsitzender des AWO Bezirks Westliches Westfalen.

Serdar Yüksel, Vorsitzender der AWO Ruhr-Mitte und Mitglied im Aufsichtsrat der UNO-Flüchtlingshilfe, betont: „Es ist immer besser, wenn Menschen miteinander spielen und nicht aufeinander schießen. Große Turniere wie die Fußball-WM sind Austausch und Begegnung unterschiedlicher Nationen. Deswegen sehe ich einen Boykott von sportlichen Wettbewerben grundsätzlich kritisch, zumal es für die aktiven Sportlerinnen und Sportler immer ein Highlight ist, an großen Turnieren und Spielen teilzunehmen. Darauf bereiten sie sich viele Jahre vor.“

Auftakt für eine ganze Reihe von Aktionen zur Fußball-WM

Die WM müsse jetzt jedoch noch einmal Anlass sein, nicht nur auf die Arbeitsbedingungen und Menschenrechte, sondern auch auf die Rolle Katars in der Region hinzuweisen, meint der SPD-Landtagsabgeordnete. „Dass Katar auch an kriegerischen Auseinandersetzungen in den Nachbarländern beteiligt ist, werden wir hinter all dem schönen Schein der WM nicht vergessen. Ganz im Gegenteil: Die heutige Aktion vor der Fifa-Zentrale in Zürich wird nur der Auftakt sein für eine ganze Reihe von thematischen Anstößen zur Fußball-WM, ganz speziell bei uns in Bochum.“

Er verweist dabei auch auf das Fanprojekt Bochum, das seit vielen Jahren Erinnerungsarbeit mit Jugendlichen durchführt, junge VfL-Fans sozialarbeiterisch begleitet und von der AWO mitgetragen wird. „Dieses Turnier wird natürlich ein Spagat. Der Kopf sagt nein zu einer WM in Katar, das Fußball-Herz schreit ja zur WM an sich. Zusammen mit dem Fanprojekt, mit unseren AWO-Mitgliedern und auch Volker-Johannes Trieb wollen wir in öffentlichen Diskursen ins Gespräch kommen und uns diesem Antagonismus stellen.“

Umfangreiches Material zur Kampagne „Weltgewissen, du bist ein Fleck der Schande“ sowie Informationen zu den Aktionspartnern sind auf der Website www.weltgewissen-katar.de verfügbar.

Redaktion
Katrin Mormann AWO Westliches Westfalen &
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

30 Meter Hilfsgüter auf die Straße gebracht

Grünes Licht für den ersten Hilfsgüter-LKW der AWO Ruhr-Mitte in die Ukraine. Zu Beginn des Krieges rief der Sozialverband zu Sach- und Geldspenden auf, nachdem bereits einige kleinere Ladungen auf den Weg gebracht werden konnten, ging jetzt ein 40-Tonner auf die Straße.

Rund 30 Meter Ware standen dazu auf Paletten bereit, zu den Hilfsgütern zählen Getränke, Hygiene-Artikel, Nudeln und Batterien. Der LKW steuert die Stadt Medyka an der polnisch-ukrainischen Grenze an, wo er am 1. April ankommt. Von dort werden die Hilfsgüter weiterverteilt, Medyka liegt gut 80 Kilometer entfernt von Lwiw in der Ukraine.

Diese Aktion hat einmal mehr gezeigt, dass wir solidarisch zusammenstehen.

„Am Anfang unserer Spendensammlung haben wir uns kaum vorstellen können, mehrere Transporter mit Hilfsgütern und dann noch einmal einen 40-Tonner mit weiteren Lebensmitteln und nützlichen Gebrauchsmitteln des täglichen Bedarfs füllen zu können“, schildert Serdar Yüksel, Vorsitzender der AWO Ruhr-Mitte. Die Hilfsbereitschaft sei jedoch überwältigend. „Wir sagen daher allen Spenderinnen und Spendern ganz herzlich ,Dankeschön‘ für ihre großartige Unterstützung. Diese Aktion hat einmal mehr gezeigt, dass wir in der AWO, aber auch darüber hinaus, solidarisch zusammenstehen, wenn es nötig ist. Und kaum jemand hat unsere Unterstützung derzeit mehr verdient, als die Menschen in und aus der Ukraine, die unter dem schrecklichen Angriffskrieg zu leiden haben.“

Die AWO Ruhr-Mitte bedankt sich aber nicht nur bei den Spenderinnen und Spendern, sondern auch bei der alpha trans Luft- und Seefrachtspedition für die Hilfe beim Transport sowie bei REWE Lenk und REWE Dortmund für die Unterstützung bei der Beschaffung der Hilfsgüter.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

Kita-Gelände wird zum neuen Sonnengarten

„Ab in den Sonnengarten“ heißt es ab sofort in der AWO Kita Dr.-C.-Otto-Straße. Möglich macht das nicht nur das schöne Frühlingswetter.

Denn unter diesem Motto hatte sich das Familienzentrum auch als Bürgerprojekt der Stadtwerke Bochum beworben, jetzt konnten die neuen Geräte und Sitzgelegenheiten für den Außenbereich eingeweiht werden.

Dazu zählen mehrere Bänke und Tische – auch für U3-Kinder – unter Sonnensegeln, richtige Hingucker sind der neue Bauwagen und die „Matschküche“. Hochbeete sind von den Kindern in einer Projektwoche zur ökologischen Bildung bereits bepflanzt worden. Rund 12.000 Euro kostete die neue Ausstattung für den Außenbereich, der Sponsoring-Beirat hat die Teilförderung am Ende aufgestockt.

Ganzjährige Nutzung möglich

Vor allem für die ganzjährige Nutzung des Außengeländes waren die Investitionen notwendig. Die Sonnensegel sorgen für den lange fehlenden UV-Schutz, an den neuen Tischen können die Kita-Kinder auch an den wärmeren Tagen im Schatten malen, spielen und nicht nur das selbst gezogene Gemüse essen.

Viel Grün und Sand hat das Familienzentrum generell zu bieten, mit der „Matschküche“ ergeben sich daraus noch einmal ganz neue Sinneserfahrungen für die Kinder. Dieses Spielzeug war ein ganz spezieller Wunsch, den die Mädchen und Jungen selbst aus ihrer Kinderkonferenz heraus äußerten. „Partizipation ist ein ganz wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Das bedeutet für uns, die Entscheidungskompetenzen der Kinder zu stärken, zu berücksichtigen und in unsere tägliche Arbeit einfließen zu lassen. Wir freuen uns daher umso mehr, dass wir den Sonnengarten aus dem Bürgerprojekt heraus nicht nur für, sondern vor allem auch mit unseren Kindern zusammen gestalten konnten“, betont Julia Wittmann, Leiterin des AWO Familienzentrums in Dahlhausen.

Über die Kita

Die AWO Kita Dr.-C.-Otto-Straße hat Platz für 75 Kinder in vier Gruppen. Die Betreuungszeiten liegen bei 35 oder 45 Stunden in der Woche. 1992 eröffnet, feiert die Einrichtung in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

Update zur Ukraine-Hilfe: Jetzt Paket-Pate werden!

Die AWO Ruhr-Mitte stellt ihre Unterstützung für die Menschen in der Ukraine neu auf: Ab sofort bietet der Sozialverband die Möglichkeit an, Paket-Pate zu werden.

„Nach Rücksprache mit Logistikern, Lebensmittellieferanten und befreundeten Sozialverbänden, die bereits in der Krisenregion aktiv sind, wollen wir unsere Hilfe den Gegebenheiten im Kriegsgebiet anpassen und rufen dazu auf, die symbolische Patenschaft für ein Hilfspaket zu übernehmen“, schildert Serdar Yüksel, Vorsitzender der AWO Ruhr-Mitte.

So können Interessierte nun für 35 Euro ein Care-Paket zusammenstellen lassen. Die Spende dafür kann auf das Konto der

AWO Bochum

IBAN: DE75 4305 0001 0001 2088 18
BIC: WELADED1BOC

Stichwort: Ukraine-Hilfe

geleistet werden.

„Unser Ziel ist zunächst einmal, die Finanzierung von rund 300 Paketen stemmen zu können. Die Pakete werden aber erst im Zielgebiet gepackt. Unsere LKW werden vom Lebensmittelhändler mit Paletten ausgestattet und zur ukrainischen Grenze in Polen oder Rumänien gefahren, wo Hilfsorganisationen dann so Pakete packen können, dass sie passgenau eingesetzt werden“, erklärt Serdar Yüksel. Dieses Verfahren dient damit einem doppelten Zweck: Vor der Abfahrt werden Zeit und Geld gespart, bei der Ankunft müssen die Helferinnen und Helfer weder sortieren noch aussortieren, was derzeit ein großes Problem darstellt, sondern sie können die eintreffenden Güter unverzüglich weiterverarbeiten.

Die Hilfe zukommen lassen, die so dringend benötigt wird.

„Der erste LKW geht Mitte März auf die Straße. Bis dahin hoffen wir auf die finanzielle Unterstützung möglichst vieler Menschen, um die Hilfskräfte in der Ukraine zu entlasten und den Opfern des Krieges die Hilfen zukommen zu lassen, die sie so dringend benötigen. Dafür suchen wir nun Paket-Paten“, betont Serdar Yüksel.

In den LKW verladen werden:

  • Konserven
  • Nudeln/Reis
  • Mehl/Zucker/Salz
  • Hygieneartikel für Frauen/Männer
  • Babynahrung
  • Hygieneartikel für Kleinkinder
  • Batterien
  • Verbandszeug

Zur Ausstellung einer Spendenquittung ist die Angabe der Adresse im Verwendungszweck nötig.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de