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Aktionstag Glücksspielsucht: Infos von AWO und LWL-Klinik

Zum Aktionstag Glücksspielsucht am 27. September 2023 weisen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen auf die Gefahren von Glücksspielen hin.

Auch die AWO Ruhr-Mitte und die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin des LWL-Universitätsklinikums Bochum klären auf.

Info-Stand vorm Stadtbüro

An einem gemeinsamen Infostand stellen Dae-In Chang (LWL-Klinik), Nadine Winterboer und Jürgen Rupietta (beide AWO) Beratungsmöglichkeiten zum Thema Glücksspielsucht vor, haben Infos über Institutionen und Ansprechpartner*innen zur Hand, an die man sich im Bedarfs- und Präventionsfalle wenden kann. Zwischen 13 und 16 Uhr stehen die Expert*innen vor dem AWO-Stadtbüro an der Bleichstraße 8 für Gespräche zur Verfügung. Unter dem Motto „Check Dein Spiel“ können Interessierte einen Selbst- und einen Wissenstest rund um die Glücksspielsucht durchführen.

„Glücksspielsucht belastet Betroffene und ihr nahes Umfeld. Angehörige leiden unter Streitigkeiten, Vertrauensverlust und Geldsorgen, die durch Glücksspielsucht entstehen. Mit www.check-dein-spiel.de bietet die BZgA ein individuelles kostenfreies Online-Tool an, das Betroffene bei der Anpassung des Verhaltens unterstützt. Auch Angehörige erhalten dort Hilfestellung und persönliche anonyme Beratung“, schildert Michaela Goecke, Leiterin der Abteilung für themenspezifische gesundheitliche Aufklärung der BZgA.

Gut acht Prozent der Erwachsenen in Deutschland zocken mehr, als ihnen guttut. Einige verspielen sogar ihr Hab und Gut.

Burkhard Blienert, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, ergänzt: „Gut acht Prozent der Erwachsenen in Deutschland zocken mehr, als ihnen guttut. Einige verspielen sogar ihr Hab und Gut, riskieren ihre Gesundheit und kommen nur schwer wieder von der Sucht los. Nicht selten enden solche Spielerkarrieren in der Privatinsolvenz, mit zerstörten Familien oder in der Einsamkeit. Für mich ist klar: Da muss etwas passieren. Der Markt muss unter Kontrolle gebracht werden. Wir brauchen einen umfassenden Jugend- und Spielerschutz. Und der beginnt beim Punkt Werbung und Sponsoring. Vor allem, was die Sportwetten betrifft. Deshalb brauchen wir auch mit Blick auf die nächste Fußballeuropameisterschaft dringend weitere Einschränkungen von Werbung im Fernsehen, im Internet und in den sozialen Medien während der Primetime, wenn Kinder und Jugendliche dort unterwegs sind. Hier sind die Länder gefragt.“

Redaktion
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
und Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

OGS sendet Podcast von Kindern für Kinder

Roman Domnin (li.) und Serdar Yüksel im
Podcast-Talk mit Anastasia und Abdallah.

„Es gibt keinen Podcast von Kindern für Kinder“, stellte Roman Domnin bei seinen Recherchen fest. Und nahm sich vor, das zu ändern.

So gibt es jetzt seit gut zwei Wochen den Podcast „Kleine Köpfe, große Ideen“, den Roman Domnin als verantwortliche pädagogische Fachkraft gemeinsam mit den Kindern aus der Offenen Ganztagsschule (OGS, in Trägerschaft der AWO Ruhr-Mitte) Auf dem Alten Kamp produziert.

Immer donnerstags gibt es eine neue Folge, die Mädchen und Jungen fühlen dabei unterschiedlichen Gästen auf den Zahn – aus ihrer ganz eigenen Perspektive. „Die Kinder sollen lernen, Medien mal anders zu nutzen. Medien machen nämlich nicht nur Spaß, sie vermitteln auch Bildung. Die Kinder nehmen dann etwas mit, wenn sie zum Smartphone oder zum Tablet greifen“, schildert Roman Domnin.

Medien machen nicht nur Spaß, sie vermitteln auch Bildung.

Die Gäste wechseln sich ab wie die Kinder, die ihre Fragen stellen. In einer der ersten Folge war der Landtagsabgeordnete und AWO-Vorsitzende Serdar Yüksel im „Studio“ bei Abdallah (8) und Anastasia (9), sollte erklären, was er als Politiker so alles macht, was er früher werden wollte, welchen Hobbys er neben dem stressigen Alltag noch nachgehen kann und was er eigentlich am liebsten isst.

Kinder fragen, erwachsene Gäste antworten kindgerecht: durchaus eine Herausforderung, der sich hoffentlich noch viele Podcast-Teilnehmende stellen werden. „Wir laden noch weitere Erzieherinnen und Erzieher, die Lehrer der Kinder und Kinder, die von uns bereits auf eine weiterführende Schule gewechselt sind, ein, an dem Projekt teilzunehmen. Darüber hinaus wäre es großartig, wenn sich noch weitere Menschen aus der Stadtgesellschaft finden, die einmal zu uns kommen, um mit den Schülerinnen und Schülern vor dem Mikro zu sitzen“, sagt AWO-Mitarbeiter Roman Domnin.

Mit unserem eigenen Podcast schaffen wir jetzt zusammen etwas Nachhaltiges.

Das Equipment dazu hat er extra angeschafft. Übers Ipad stellt er die Folgen bei Spotify ein, Podcasts kennen die Kids bereits von ihren digitalen Tafeln aus den Klassenräumen. „Ansonsten nutzen sie in der Freizeit ganz viel TikTok und YouTube, im Alter der dritten Klasse geht’s damit richtig los“, berichtet der Pädagoge aus dem Alltag. „Mit unserem eigenen Podcast schaffen wir jetzt zusammen etwas Nachhaltiges für die Kinder – und sie lernen praktisch, ein gesundes Bewusstsein für Medien herzustellen.“

Gut geschaltet

In die Folge mit Serdar Yüksel haben bis Mitte September rund 2500 Nutzer*innen reingeschaltet – innerhalb von einer Woche. Circa 700 Follower haben den Kanal „Kleine Köpfe, große Ideen“ inzwischen dauerhaft abonniert. Die Kinder freuen sich über so viel Resonanz. Aber da geht noch mehr: Daher tragen die Mädchen und Jungen bald eigene T-Shirts mit dem Logo des Kanals und einem QR-Code zum direkten Einschalten.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

Familienfest: Das Miteinander stand im Mittelpunkt

Miteinander mittendrin: Genau so lässt sich das Familienfest der AWO Herne in der Innenstadt zusammenfassen. Trotz einiger Schauer bei schwüler Hitze kamen dabei rund 600 Besucher*innen zusammen, nutzten die oft kostenlosen Angebote der AWO und warfen einen tiefen Blick in das Verbandsleben.

Auch Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda freute sich über das Fest der AWO mitten in der City. „Die Menschen haben in diesen Zeiten Sorgen und Ängste, hier gibt es den Raum für Begegnung und Austausch. Das ist umso wichtiger, denn trotz aller Probleme können wir uns dabei auch gegenseitig vergewissern, dass es Perspektiven gibt“, sagte er im Rahmen seiner Begrüßung gemeinsam mit dem AWO-Kreisvorsitzenden Thorsten Kuligga.

Die AWO ist mehr Sein als Schein.

Die AWO sei ein wichtiger Partner für den Zusammenhalt in der Gesellschaft, führte er weiter aus. „Der Verband steht für herausragendes Ehren- aber auch Hauptamt. Wir brauchen in der Stadt Organisationen wie die AWO, die gemeinsam mit uns in Zeiten knapper Kassen Projekte stemmen und nicht zuerst darauf schauen, ob es sich finanziell, sondern gesellschaftlich lohnt. Das ist das, was AWO lebt, sie ist mehr Sein als Schein.“

Was die AWO genau ist, konnten die Besucher*innen auch in den Zelten vor dem CityCenter erfahren, wo sich unterschiedliche AWO-Einrichtungen und Angebote vorstellten. Dazu zählten die Fachbereiche Integration und Migration, Offene Ganztagsbetreuung und die Kindertagesstätten, die neben Infos auch Mitmach-Aktionen für Kinder vorbereitet hatten.

Anhören, Mitsingen und Mitmachen

Die Tagespflegen luden ein zum Blutdruckmessen und gaben einen kleinen Einblick in ihre Einrichtungen. Der Kreisverband sorgte mit seinen Mitgliedern nicht nur für die Verpflegung zu fairen Preisen, sondern stellte seine Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements vor – so etwa die interkulturelle Nähgruppe, die Kinderartikel aus ihrer Upcycling-Kollektion mitbrachte. Wer wollte, ließ sich außerdem von den Dinner-Zauberern magisch überraschen.

Volles Programm auch auf der Bühne: Das Duo Andrea TiAmo und Domenico deAngel brachte Italo-Hits und deutsche Schlager mit, die Band „Moodish“ rockte gegen Abend mit Party-Songs und hielt ihr musikalisches Versprechen ein: Songs "quer-beat zum Anhören, Mitsingen und Mitmachen" auf der Tanzfläche.

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Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
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25 Jahre Tagespflege: Tagsüber versorgt, abends zu Hause

Renate Kamratzki (li.) und Michaela Niederstadt
vor der mit WAT-Motiven neu gestalteten Wand
in der Tagespflege.

1998 gegründet, blickt die AWO Tagespflege an der Schulstraße ganz aktuell auf ihr 25-jähriges Bestehen – und damit auch auf eine wechselvolle Geschichte.

Denn das Bild der Tagespflege habe sich in diesem Viertaljahrhundert deutlich gewandelt, betont etwa Renate Kamratzki. Sie muss es wissen, ist sie doch selbst schon seit über 20 Jahren bei der AWO in diesem Bereich beschäftigt. „Früher waren unsere Gäste fitter“, sagt sie. „Dadurch gab es ganz andere Beschäftigungsmöglichkeiten. Heute sind es eher einsame, alleinstehende Gäste, die zu uns kommen, aber auch Menschen mit demenzieller Entwicklung. Das macht sich natürlich im Tagesablauf bemerkbar.“

Tage bei uns sind schöne Abwechslung.

Was sich nicht verändert hat: Die Menschen kommen gerne in die Tagespflege. „Für viele unserer Gäste sind die Tage bei uns eine schöne Abwechslung“, berichtet Leiterin Michaela Niederstadt. Bei ihren Gästen handelt es sich um Seniorinnen und Senioren, die zwar mal mehr und mal weniger pflegebedürftig sind, aber stets noch zu Hause, in den eigenen vier Wänden leben.

„Im Schnitt sind sie dann zwei oder drei Tage pro Woche tagsüber bei uns. Den Gästen macht der Besuch Freude, weil sie bekannte Gesichter treffen, sich austauschen können. Sie werden versorgt, essen gemeinsam, verbringen Zeit zusammen, es entstehen neue Freundschaften“, schildert Michaela Niederstadt.

Wir würden uns ein bisschen mehr Wertschätzung wünschen.

Der Vorteil liegt jedoch nicht nur auf Seiten der Gäste. Die Angehörigen profitieren gleichermaßen. „Der Tag in der Tagespflege dient der Entlastung. Mal in Ruhe zum Friseur, einkaufen oder zum Arzt gehen: All das ist möglich, wenn Mütter oder Väter, Großeltern oder Partnerinnen und Partner bei uns gut aufgehoben sind. Und was viele nicht wissen: Es gibt neben dem Pflegegeld noch ein eigenes Budget für die Tagespflege.“

Damit die Gäste sich auch künftig gut aufgehoben und vor allem wohlfühlen, ist die AWO Tagespflege passend zum 25. Geburtstag komplett durchsaniert worden. Die letzte Renovierung erfolgte 2015, damals ist die Tagespflege in Leithe auch von 15 auf 24 Plätze aufgestockt worden. Was jetzt noch fehlt zum großen Geburtstagsglück? „Wir würden uns ein bisschen mehr Wertschätzung wünschen“, sagen Renate Kamratzki und Michaela Niederstadt unisono. „Die Menschen werden älter, die Bedarfe in der Pflege steigen. In der Tagespflege geben wir den Menschen die Möglichkeit, bis ins hohe Alter in der eigenen Häuslichkeit zu verbleiben, aktivieren und leisten Hilfe zur Selbsthilfe. Leider sind wir hinsichtlich der Finanzierung ein bisschen das Stiefkind der Pflege. Und das muss sich ändern."

Sommerfest zum 25-jährigen Bestehen

Natürlich wird das „25-Jährige“ auch ein bisschen gefeiert: am 11. August von 14 bis 18 Uhr mit einem kleinen Programm rund um die Tagespflege an der Schulstraße 16. Dabei können auch die neu gestalteten Räumlichkeiten besichtigt werden.

Info und Kontakt zur Tagespflege: Tel. 02327 9293-11 oder über tagespflege.bochum@awo-ruhr-mitte.de per E-Mail.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
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AWO Herne feiert großes Familienfest in der City

„Herne feiert…“: Unter diesem Motto bittet die Herner AWO am Samstag, 19. August, in die Innenstadt. Dann steigt nämlich von 13 bis 19 Uhr das Fest für die ganze Familie vor dem CityCenter mit Programm auf und neben der Bühne.

„Zuletzt haben wir ein Fest in dieser Größe 2019 gefeiert, damals im Rahmen unseres 100-jährigen Bestehens. Jetzt, nach Corona, wollen wir die gute Stimmung von damals wieder aufleben lassen“, schildert Kreisvorsitzender Thorsten Kuligga. Doch gebe es keine Wiederholung, die AWO bietet ein neues Programm für Jung und Alt.

Von Schlager über Magie bis Rock

So eröffnet zunächst Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda im kleinen Talk mit Moderator Sebastian Hup das Fest. Musikalisch begleitet wird der Nachmittag durch das Schlager Duo Domenico deAngel und Andrea TiAmo, wobei zwischendurch immer wieder kleinere Talk-Runden zu Themen auf dem Programm stehen, die den Sozialverband derzeit bewegen.

Auf dem kleinen Platz vor dem CityCenter an der Bahnhofstraße bieten Einrichtungen der AWO kostenlose Mitmach-Aktionen für Kinder an, magisch wird es mit den „Dinner-Zauberern“. Ab 17 Uhr rockt dann „Moodish“ die Bühne. Die Seniorenzentren der AWO und der Mitgliederverband sorgen für die kulinarische Abrundung des Tages zu fairen Preisen.

Mit unserem Fest ein solidarisches Zeichen setzen.

„Dieser Aspekt ist für uns fast am wichtigsten: Wir wollen mit möglichst vielen Hernerinnen und Hernern gemeinsam feiern, unabhängig von Einkommen und Herkunft“, betont Thorsten Kuligga. „Daher legen wir großen Wert auf niederschwellige, nicht kommerzielle Angebote. In Zeiten steigender Preise, die viele Menschen verunsichern, wollen wir mit unserem Fest auch ein solidarisches Zeichen setzen.“

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
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Kita für 105 Kinder jetzt offiziell eröffnet

1330 Quadratmeter, 105 Kinder, 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Das sind die beeindruckenden Zahlen, die hinter der neuen AWO-Kita an der Elisabethstraße 2 stehen.

Jetzt konnte die Einrichtung auch offiziell eröffnet werden, die Betreuung läuft bereits seit mehreren Monaten.

„Wir haben uns mächtig ins Zeug gelegt, um hier eine Kita zu schaffen, die den Erzieherinnen und Erziehern beste Voraussetzungen für ihre anspruchsvollen Tätigkeiten bietet. Die Raumstruktur basiert auf optimalen Betreuungssituationen, das Außengelände lädt förmlich ein zum Spielen, Lernen und gemeinsam größer werden“, betonte AWO-Vorsitzender Serdar Yüksel in seiner Begrüßung. Rund 3,6 Millionen investierte der Sozialverband über seinen Bezirk Westliches Westfalen, um die Kindertagesstätte in der Hellwegstadt möglich zu machen. Träger ist der AWO-Unterbezirk Ruhr-Mitte.

Nachhaltiges Konzept

Auch das Thema Nachhaltigkeit spielte bei den Kita-Planungen eine übergeordnete Rolle. Es wurde eine Wärmepumpe eingesetzt, das heißt, die Wärme kommt jetzt aus Sonne und Luft. Ein homogenes Mauerwerk aus Dämmstein als Baumaterial regelt die Klimatisierung im Gebäude, sorgt für anhaltende Wärme im Winter und für kühle Temperaturen im Sommer. Eine extensive Dachbegrünung, eine großflächige Entsiegelung auf dem Gelände und Neupflanzungen runden den Aspekt der Nachhaltigkeit und die ökologische Aufwertung ab.

Perfekte Bedingungen also, um die 105 Kinder im Alter von vier Monaten bis zur Einschulung in insgesamt sechs Gruppen zu betreuen. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten zählen inklusive Pädagogik, alltagsintegrierte Sprachbildung, Förderung von Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit sowie Angebote, Aktivitäten und Erziehungsbegleitung für Eltern.

Kita-Rap begeistert auf der Bühne

So freute sich bei der Eröffnung auch Bezirksbürgermeister Hans-Peter Herzog über das neue Kita-Angebot in Wattenscheid-Mitte, brachte einen Wagen voller Holzspielzeug als Überraschung mit. Zu den vielen Gratulanten zählten außerdem die Landtagsabgeordnete Andrea Busche sowie Axel Schäfer aus dem Bundestag. Für die Kinder hatten die Mitarbeitenden der AWO ganz viele Spielstationen aufgebaut, musikalisches Highlight war jedoch der „Kita-Rap“ der Erzieherinnen und Erzieher auf der kleinen Bühne.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
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Über 100 Grundschüler kicken beim Hasenkamp-Cup 2023

Felix Koch, Leitung OGS Waldschule,
Nina Baumann sowie Heinz Hasenkamp (re.).

Zehn Teams, zehn Kinder, ein Ziel: der Lore-Range-Pokal 2023, der in diesem Jahr erstmals unter den Bochumer Offenen Ganztagschulen der AWO Ruhr-Mitte ausgespielt wird.

Anpfiff dazu ist am Freitag, 23. Juni, um 9 Uhr auf der Platzanlage neben der Waldschule am Hustadtring, um 15.30 Uhr soll dann die Siegermannschaft feststehen.

Wertvolle Erfahrungen sammeln

Möglich macht das Fußballfest der Heizungs- und Sanitärspezialist Hasenkamp. „Durch den Hasenkamp-Cup schaffen wir eine inspirierende Umgebung, in der Kinder und Jugendliche ihre sportlichen Fähigkeiten entfalten und wertvolle Erfahrungen sammeln können“, freut sich der Inhaber des Traditions-Sanitär- und Heizungsbetriebes Heinz Hasenkamp, mit seiner Unterstützung den „Hasenkamp-Cup“ für über 100 Kinder angestoßen zu haben.

Für die Offenen Ganztagsschulen der AWO Ruhr-Mitte in Bochum ist das Turnier noch einmal ein Highlight kurz vor den Ferien. „Wie keine andere Sportart in Deutschland bringt der Fußball Menschen zusammen, in unserem Fall werden es über 100 Kinder sein, die nicht gegeneinander, sondern miteinander spielen. Über den Sport lassen sich Werte wie Zusammenhalt, Weltoffenheit und Respekt ganz spielerisch vermitteln, und das ist auch unser Anspruch als Träger von Offenen Ganztagsschulen. Unser Ziel ist, den Kindern eine vielfältige Entwicklung zu ermöglichen, ihre sozialen Kompetenzen zu entwickeln und ihre Persönlichkeitsentwicklung zu fördern“, schildert AWO-Bereichsleiterin Nina Baumann.

Lore Range gewidmet

Mit dem „Hasenkamp-Cup“ wird erstmals auch der Lore-Range-Wanderpokal ausgespielt. Er ist der langjährigen Vorsitzenden der Bochumer AWO gewidmet, die im Frühjahr 2023 verstarb. 1965 wurde sie Mitglied der AWO, begleitete seitdem zahlreiche Kinder- und Jugendfreizeiten, übernahm 1981 gar die ehrenamtliche Küchenleitung für die Stadtranderholung – eine mehr als angemessene Patin für das Fußballfest der Kids aus dem Offenen Ganztag.

Was den Turniertag jetzt noch richtig rund machen würde, wären zahlreiche Besucher*innen, die dem „Hasenkamp-Cup“ den passenden Rahmen geben. Für Essen und Trinken ist gesorgt, der Eintritt ist frei.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
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AWO Ruhr-Mitte beim NRW-Familienfest am Start

Das NRW-Familienministerium lädt am Sonntag, 18. Juni, ein zum landesweiten Familienfest rund um die Jahrhunderthalle Bochum. Auch die AWO Ruhr-Mitte ist mit mehreren Angeboten am Start.

So gestaltet das Jugendwerk der AWO Bochum zusammen mit dem Kreisverband ein nachhaltiges Angebot: Kinder können Blumentöpfe bemalen und bepflanzen, außerdem Bienenhotels kreativ gestalten. Neben der Pagode steht das Spielmobil des Bezirksjugendwerks.

Gleich nebenan befindet sich außerdem das Zelt der Kinder- und Jugendfreizeithäuser der AWO Ruhr-Mitte. Hier gibt es eine Foto-Aktion, Infos zum Ferienprogramm 2023 und zur Arbeit der Häuser sowie Sonnencreme.

Ein bisschen weiter östlich auf der Picknickwiese ist der Fachbereich Integration & Migration der AWO zu finden. Kids können hier Ballons kreativ befüllen und basteln.

Richtung Alleestraße baut das Fanprojekt Bochum die Ballgeschwindigkeitsmessanlage sowie den Streetsoccercourt auf.

Das Bühnenprogramm findet auf der Nordwiese statt. Alle Infos dazu und noch mehr haben die Veranstalter in einem Flyer zusammengefasst.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

Schulterschluss: Schnelle Einigung von AWO und ver.di

Nach einem intensiven Verhandlungstag zwischen den Arbeitgebervertretern der AWO NRW und der ver.di-Tarifkommission am Donnerstag erreichten die Tarifparteien mit einem Schulterschluss eine Einigung für bessere Pflege und Betreuung.

Auf der Grundlage des von den AWO-Arbeitgebern vorgelegten Angebots wurden von den Tarifparteien nachstehende Eckdaten vereinbart: Die rund 50.000 Beschäftigten erhalten zunächst eine sozialversicherungs- und steuerfreie Inflationsausgleichsprämie von jeweils 750 Euro pro Vollzeitstelle im Juli 2023, Oktober 2023, März 2024 und Mai 2024, analog die Auszubildenden und Praktikantinnen und Praktikanten mit jeweils 375 Euro (Teilzeitkräfte anteilig).

Die Tabellenentgelte werden sodann ab Juni 2024 um pauschal 200 Euro plus 5,5 Prozent oder mindestens 340 Euro pro Monat angehoben (die Azubi-Entgelte werden entsprechend zum gleichen Zeitpunkt um 150 Euro erhöht). Für dienstplanorganisierte Einrichtungen wurde ergänzend eine Prämie für die aus dem Frei kommenden Mitarbeitenden vereinbart. Außerdem erhalten die Beschäftigten der AWO ab 2024 dauerhaft einen Regenerationstag pro Jahr, Gewerkschaftsmitglieder jeweils einen ver.di-Tag in diesem und im kommenden Jahr. Der Tarifabschluss soll bis zum 31. Mai 2025 Bestand haben und muss noch von den Tarifkommissionen der beiden Seiten gebilligt werden.

„Durch die konstruktiven Verhandlungen und die Kompromissbereitschaft beider Seiten konnte ein Abschluss im Sinne der Beschäftigten erreicht werden, sagt Michael Mommer, Geschäftsführer der AWO NRW. „Die AWO-Mitarbeitenden in der Sozialen Arbeit leisten täglich hervorragende Arbeit. Mit diesem Abschluss bringen wir ihnen unsere Wertschätzung zum Ausdruck, auch wenn uns der Kompromiss sehr viel abverlangt.“

Redaktion
Isolde Weber
Presse AWO NRW
AWO Bezirksverband Mittelrhein e. V.
E-Mail: presse-awo-nrw@awo-mittelrhein.de

AWO zieht mit: Tarifangebot analog TVöD-Abschluss

Die nordrhein-westfälischen AWO-Arbeitgeber gehen in die neue Tarifrunde mit einem Angebot, das sich am Abschluss des öffentlichen Dienstes orientiert. Offiziell wurde es am Donnerstag (15. Juni) zum Auftakt der Tarifverhandlungen den Vertretern der Gewerkschaft ver.di überreicht.

Die rund 50.000 Beschäftigten sollen zunächst ab dem 1. Juli 2023 für die Dauer von 12 Monaten eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von monatlich 250 Euro je Vollzeitstelle erhalten. Damit wird der steuer- und sozialversicherungsfreie Rahmen, den der Gesetzgeber bis Ende 2024 mit 3.000 Euro geöffnet hat, für Mitarbeitende komplett ausgeschöpft. Praktikantinnen und Praktikanten sowie Auszubildende sollen eine halbierte Prämie erhalten.

Ausgleichsprämie soll voll ausgeschöpft werden

Im zweiten Schritt sollen die Löhne und Gehälter ab 1. Juli 2024 um pauschal 200 Euro zuzüglich 5,5 Prozent, mindestens um 340 Euro angehoben werden. Auszubildende sollen anstelle einer prozentualen Erhöhung 150 Euro pro Monat mehr erhalten.

Zusätzlich bieten die AWO-Arbeitgeber den Beschäftigten in dienstplangesteuerten Einrichtungen eine Einspringprämie an: 75 Euro pauschale Vergütung pro Dienst, wenn außerplanmäßige Dienste von wenigstens vier Stunden geleistet werden.
Der neue Gehaltstarifvertrag soll bis zum 30. Juni 2025 Gültigkeit haben.

Herausragende Arbeit würdigen

Die AWO Bezirksverbände in Nordrhein-Westfalen sind anerkannte Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege. Sie koordinieren auf überörtlicher Ebene (Bezirks-, Landes-, Bundesebene) wohlfahrtspflegerische Aufgaben. Mit dem neuen Tarifangebot wollen die AWO-Arbeitgeber nicht zuletzt einen Beitrag dazu leisten, die hervorragende Arbeit der AWO-Beschäftigten in NRW zu würdigen und ihnen attraktive finanzielle Perspektiven zu bieten.

Der Wohlfahrtsverband setzt sich bereits seit Jahren insbesondere gegenüber den öffentlichen Zuschussgebern dafür ein, die Arbeitsbedingungen auf den Feldern der Pflege und Betreuung weiter aufzuwerten.

Redaktion
AWO NRW &
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

30 Jahre Solingen: AWO erinnert an Brandanschlag

30 Jahre Brandanschlag von Solingen: Die AWO Ruhr-Mitte lädt am 1. Juni ab 18.30 Uhr ein zu einer Filmvorführung mit anschließender Diskussion ins Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstraße 17-19.

Damit erinnert der Sozialverband an das rechtsextreme Verbrechen, das am 29. Mai 1993 fünf Menschen das Leben kostete. Angezündet von rassistisch motivierten Jugendlichen, brannte das Wohnhaus der Familie Genç vollständig aus.

Film zeigt Auswirkungen auf zwei Generationen

Schon vor fünf Jahren hat Produzent Senol Güngör zusammen mit Regisseur Ömer Pekyürek den Film „Solingen 1993 – 25 Jahre danach“ veröffentlicht, darin erhält eine multikulturelle Schulklasse von ihrer Lehrerin die Aufgabe, die Eltern zu befragen, wie diese den Anschlag auf die Familie aus Solingen erlebt haben. Der Film wurde im Jahr 2019 beim Deutschen Generationen Filmpreis mit dem 1. Platz ausgezeichnet.

Die AWO Ruhr-Mitte zeigt nun am 1. Juni zunächst den Film, danach sprechen die Filmemacher, AWO-Vorsitzender Serdar Yüksel und der Solinger Landtagsabgeordnete Josef Neumann über die Ereignisse – und wie sie bis heute nachwirken. Josef Neumann war 1993 bereits als Gewerkschaftssekretär in Solingen tätig und bekam die Geschehnisse hautnah mit.

Bis heute müssen wir erleben, wie uns rassistisch motivierte Straftaten immer wieder erschüttern.

„Der Brandanschlag von Solingen war Anfang der 1990er Jahre ein Höhepunkt rassistischer Gewalt in Deutschland. Bis heute müssen wir erleben, wie uns rassistisch motivierte Straftaten immer wieder erschüttern. Wir wollen den Jahrestag des Anschlags zum Anlass nehmen, an die Opfer zu erinnern und uns zu fragen: Welche Auswirkungen haben die Geschehnisse bis heute auf unsere multikulturelle Gesellschaft? Welche Konsequenzen zogen wir – auch politisch – aus den damaligen Ereignissen und wie stellen wir uns heute aktiv und effektiv dem Rechtsradikalismus entgegen?“, kündigt AWO-Vorsitzender Serdar Yüksel an.

Zur besseren Planung bittet die AWO um Anmeldung zur Veranstaltung über c.becker@awo-ruhr-mitte.de per E-Mail oder unter Tel. 0234/96477-0.

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Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
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Schwimmen gelernt mit dem Offenen Ganztag der AWO

Knapp 60 Prozent der Zehnjährigen in Deutschland sind keine sicheren Schwimmer*innen. Das hat im Jahr 2022 eine repräsentative forsa-Umfrage ergeben, in Auftrag gegeben durch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

Jedes fünfte Grundschulkind kann, so die Studie weiter, überhaupt nicht schwimmen. Besonders betroffen sind dabei Kinder aus ärmeren Lebensverhältnissen: Fast die Hälfte der Kinder aus Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen unter 2.500 Euro ist nicht in der Lage zu schwimmen. Bei Einkommen über 4.000 Euro sind es hingegen nur zwölf Prozent.

Grund genug für die AWO Ruhr-Mitte, diesem Trend entgegenzuwirken. So konnten in der zweiten Woche der Osterferien 48 Kinder von vier Herner Grundschulen das „Seepferdchen“ im Lehrschwimmbecken am Pantringshof machen. Die Offene Ganztagsbetreuung der AWO hatte das Projekt über das Landesprogramm „Ankommen und Aufholen“ beantragt. Die Mittel wurden durch das Herner Bildungsbüro zur Verfügung gestellt.

Schwimmenlernen rettet Leben.

„Zu viele Nichtschwimmerinnen und Nichtschwimmer, darunter nicht wenige Kinder, ertrinken jedes Jahr. Schwimmenlernen rettet Leben“, betont Julia Berkenhoff aus dem Fachbereich Schule & Jugend der AWO Ruhr-Mitte. Mit dem Erhalt des Frühschwimmerabzeichens („Seepferdchen“) kennen die Kids nun schon einmal die wichtigsten Baderegeln, haben ihre praktischen Kenntnisse mit Schwimmen und Tauchen vorgezeigt.

„Schwimmen hat außerdem eine soziale Komponente: Im Sommer sind Strände und Freibäder die beliebtesten Treffpunkte, unabhängig vom Einkommen kommen dort alle zusammen. Hier wird niemand ausgeschlossen – kann jemand allerdings nicht schwimmen, wird es schnell gefährlich“, schildert Julia Berkenhoff. „Wir sind deswegen froh, allein in einer Woche so vielen Kindern die Möglichkeit gegeben zu haben, das Schwimmen zu erlernen.“

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
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Wohnungslosen Geburtstagsglück schenken

Sammelstelle Postraum: Jannis Veling zeigt,
wo die Wünsche zusammenkommen.

Gäste einladen, gemeinsam feiern und natürlich auch ein Geschenk bekommen: Geburtstage, wie sie sein sollen. Für wohnungslose Menschen sieht die Realität jedoch ganz anders aus.

„Geburtstage sind bei uns oft ein eher trauriger Tag“, sagt Christina Pell, Leiterin der Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete und wohnungslose Menschen an der Höntroper Straße. „Wir erleben, wie genau dieser sonst so schöne Anlass für gedrückte Stimmung sorgt. Nur noch wenige bis gar keine Menschen denken mehr an einen – das kann an Geburtstagen leider besonders deutlich werden.“

Das Gefühl geben, geschätzt zu werden

Jannis Veling ist dualer Student bei der AWO Ruhr-Mitte, arbeitet derzeit an der Höntroper Straße. Der angehende Sozialarbeiter hat das Problem auch erkannt – und will es angehen. So initiiert er jetzt in Kooperation mit dem AWO Kreisverband Bochum das Projekt „Straßengeburtstag“ für die Bewohner*innen der Unterkunft. „Unser Ziel ist es, Wohnungslosen an ihrem Geburtstag ein Geschenk zu machen, das sie sich gewünscht haben. Diese Wünsche können alles Mögliche sein, von einfachen Dingen wie Hygieneartikel oder Kleidungsstücken bis hin zu individuellen Wünschen“, schildert der angehende Sozialarbeiter.

Ihre Geburtstagswünsche können die Bewohner*innen vier Wochen vor dem Stichtag in der Poststelle der Einrichtung abgeben, wo Jannis Veling sie sammelt und sortiert. Wer es „verpennt“, den oder die spricht Jannis Veling auch direkt an. Potenzielle Spender*innen können sich derweil laufend bei der Bochumer AWO melden, um die Wünsche dann zu erfüllen. „Die Spender*innen können das gewünschte Geschenk besorgen und es in der Unterkunft abgeben oder direkt an die Person überreichen, die das Geschenk erhalten soll. Es ist auch möglich, Geldspenden zu tätigen, damit die Unterkunft die Geschenke im Namen der Bewohner*innen besorgen kann“, formuliert der 28-Jährige seine Idee weiter aus.

Geschenke, die Freude bereiten

Er betont, wie wichtig das Projekt „Straßengeburtstag“ werden kann: „Es gibt den Wohnungslosen das Gefühl, geschätzt und respektiert zu werden, und erinnert sie daran, dass auch ihre Geburtstage wichtig sind. Oftmals haben die Bewohner*innen wenig oder keine Möglichkeiten, ihren Geburtstag zu feiern oder sich selbst ein Geschenk zu machen, da sie mit der Befriedigung grundlegender, existenzsichernder Bedürfnisse kämpfen. Das Projekt ermöglicht es ihnen, ihre eigenen Wünsche zu äußern und sich ein Geschenk auszusuchen, das ihnen Freude bereitet und nicht durch reine Zweckmäßigkeit bestimmt sein muss. Es soll ein Symbol der Wertschätzung und des Mitgefühls sein, das ihnen zeigt, dass sie nicht von der Gesellschaft vergessen sind.“

Den Spender*innen gebe das Projekt wiederum die Möglichkeit, „einen direkten positiven Einfluss auf das Leben von Menschen zu nehmen, die weniger privilegiert sind. Es ermöglicht ihnen, eine persönliche Verbindung herzustellen und anderen Menschen Freude zu bereiten. Es erinnert uns daran, dass es wichtig ist, anderen zu helfen und soziale Verantwortung zu übernehmen.“

Jetzt mithelfen

Wer sich als potenzielle*r Spender*in für den „Straßengeburtstag“ vormerken lassen möchte, sendet eine E-Mail an ehrenamt@awo-ruhr-mitte.de und erfährt dann regelmäßig von anstehenden Geburtstagen und Wünschen der Bewohner*innen.

Wer für Geburtstagwünsche und – auch das gehört dazu – Verpackungsmaterial wie Geschenkpapier und Schleifen lieber direkt spenden möchte, kann dies auf das Konto der AWO Bochum machen:

Konto-Inhaber: AWO Bochum
IBAN: DE75 4305 0001 0001 2088 18
Stichwort: Wohnungslosenhilfe

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Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
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Plauderrunde auf dem Herner Wochenmarkt gestartet

Auftakt mit Sonnenschein und einem guten besuchten AWO-Tisch auf dem Herner Wochenmarkt.

Die AWO wird heiß gehandelt – jetzt auch auf dem Herner Wochenmarkt, wo sich Mitglieder und Interessierte ab sofort jeden Freitag von 10 bis 12 Uhr treffen, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Treffpunkt dafür ist nicht irgendwo vor dem Herner Rathaus, sondern am Stand des „Espressonisten“. Schließlich laufen Gespräche bei einer guten Tasse Kaffee erst so richtig rund, die AWO möchte sich ins Markgeschehen voll integrieren. „Unser Ziel ist, ein neues Angebot im bestehenden zu schaffen“, schildert Hernes AWO-Urgestein Heinz Drenseck. „Jede Besucherin, jeder Besucher des Marktes ist uns am AWO-Tisch willkommen.“

Marktbesuch gemeinsam abrunden

Besonders liegt ihm jedoch das Thema „Einsamkeit“ am Herzen – nicht nur im Alter. „Immer mehr Menschen sind alleinlebend, wir wollen ihnen die Möglichkeit geben, den Marktbesuch in Gesellschaft abzurunden.“ So bekommt das „Markt-Geplauder“ der AWO Herne das soziale „Topping“.

Wer möchte, erfährt dabei auch allerlei Wissenswertes über die AWO und ihre ehrenamtliche Arbeit. Ansonsten kennt die Themenpalette natürlich keine Grenzen – die Runde ist offen. Den Kaffee gibt’s dazu am Stand, wer möchte, kann sich an die Ehrenamtlichen der AWO wenden; dann kommt die heiße Tasse zum sozialen Preis auf die Theke. Die Kooperation mit dem „Espressonisten“ Folkert Neumer macht’s möglich.

Treffpunkt Markplatz – jetzt auch mit der AWO Herne…

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Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
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AWO - aktuell (Ausgabe 1/2023)

Unsere Themen:

  • Hilfe für Erdbeben-Opfer
    AWO unterstützt in der Türkei und in Syrien

Weitere Themen

  • Bestseller-Autor liest und diskutiert über Fußball und Kapital
  • 1 Jahr AWO Ambulant: Geschäftsführer mit auf Pflegetour
  • System OGS auf dem Prüfstand
  • Seniorenbüro und Sternwarte kooperieren

AWO Westliches Westfalen:

  • Theater macht Show-Legenden und AWO lebendig

Aktiver AWO-Mitgliederverband:

  • Neumitglieder-Tour führte durch Herne
  • Geflüchtete aus der Ukraine treffen sich neu bei der AWO
AWO aktuell 2023 - 1.pdf
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