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Wunschbaum für Kinder ohne elterliche Fürsorge ist online

AWO Ruhr-Mitte startet innovative Weihnachtsaktion für junge Menschen unter Vormundschaft.

Weihnachten ist das Fest der Familie – doch nicht alle Kinder können diese Geborgenheit erleben. Die AWO Ruhr-Mitte ruft deshalb zu einer besonderen Spendenaktion auf: für Kinder ohne elterliche Fürsorge. Es sind junge Menschen, deren Eltern nicht für sie sorgen können – sei es durch Tod, Krankheit oder andere schwere Umstände. Damit ihr Wohl gesichert ist, stehen sie unter Vormundschaft, die vom Familiengericht angeordnet wird.

Belastende Lebensgeschichten

Viele dieser Kinder haben belastende Lebensgeschichten hinter sich. Sie mussten Verantwortung übernehmen, die ihrem Alter nicht entspricht. Manche leben in Pflegefamilien, andere in Heimen oder ersten eigenen Wohnungen. Ihre Bildungswege sind oft erschwert, viele haben traumatische Erfahrungen und Bindungsabbrüche erlebt.

„Gerade zu Weihnachten möchten wir ihnen zeigen: ,Ihr seid nicht allein!‘ Eine Spende macht in diesem Fall nicht nur ein Geschenk möglich, sondern gibt ein Stück Hoffnung und das Gefühl, gesehen zu werden“, betont Nadine Winterboer, Fachbereichsleiterin Betreuung & Beratung bei der AWO Ruhr-Mitte

Ihr seid nicht allein!

Wunschbäume gibt es viele, sind in der Vorweihnachtszeit an unterschiedlichen Orten aufgestellt. Die AWO Ruhr-Mitte geht daher andere, neue Wege, um Gutes zu tun. Auf der Website wunschbaum.awo-ruhr-mitte.de können Interessierte ganz einfach einen Weihnachtswunsch erfüllen – digital und mit wenigen Klicks. Jeder Wunsch eines Kindes ist mit einem Betrag hinterlegt – die potenziellen Spenderinnen und Spender wählen einen Wunsch aus, spenden den Betrag und die AWO kümmert sich um die Erfüllung; schnell, sicher und ohne Umwege.

„Unser digitaler Wunschbaum macht Helfen so einfach wie nie. Mit wenigen Klicks können die Menschen in Bochum und Herne einem Kind einen Herzenswunsch erfüllen – und damit ein starkes Zeichen der Solidarität setzen“, sagt Christopher Becker, Pressesprecher der AWO Ruhr-Mitte.

Hier geht's direkt zum Wunschbaum.

Hier geht's zum Flyer mit weiteren Infos.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

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Bochum hilft: Gemeinsam Gutes tun für Wohnungslose

Bochum zeigt Herz: Auch in diesem Jahr beteiligt sich die AWO Bochum an der Aktion „Bochum hilft“, um wohnungslosen und hilfsbedürftigen Menschen in der Stadt ein Stück Wärme und Würde zu schenken.

Mehrere hundert Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder leben in Bochum ohne eigene Wohnung. Jede*r von ihnen trägt eine eigene Geschichte – doch alle eint der Ausschluss aus vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, die Angst vor Kälte und der Wunsch nach Respekt.

Sammlung läuft an

Im Vorfeld der Weihnachtsfeier am 2. Dezember in der Rotunde ruft die AWO mit ihren Projektpartnern alle Bochumerinnen und Bochumer dazu auf, ein Weihnachtspäckchen für Menschen in Not zu packen. Die Päckchen in Schuhkartongröße können am 1. Dezember (10–17 Uhr) und 2. Dezember (10–14 Uhr) im AWO-Stadtbüro, Bleichstraße 8, abgegeben werden.

Was wird gebraucht?

Für Menschen mit Lebensmittelpunkt Straße sind besonders wertvoll:

  • Handdesinfektionsmittel
  • Hygieneartikel (Duschgel, Einwegrasierer, Creme, Deo, Taschentücher, Feuchttücher)
  • Kaffeesticks, Teebeutel, Tütensuppen
  • Kekse, Süßigkeiten, Schokolade
  • Tabak (denn auch als Tauschware geeignet)

Wer keine Zeit hat, ein Päckchen zu packen, kann auch Gutscheine (Drogeriemarkt, Supermarkt etc.) spenden.

Verteilung am 2. Dezember

Am 2. Dezember laden die AWO und ihre Projektpartner bedürftige Menschen dann in die Rotunde ein. Dort erwartet sie nicht nur die Ausgabe der Geschenke, sondern auch die Feldküche mit kostenlosem Eintopf, ein kleines Kulturprogramm, Weihnachtsplätzchen sowie warme und kalte Getränke.

Die AWO trägt den Großteil der Kosten dieser Aktion. Spenden sind also herzlich willkommen!

Bankverbindung:
AWO Kreisverband Bochum
IBAN: DE75 4305 0001 0001 2088 18
Zweck: Wohnungslosenhilfe

Gerne stellt die AWO eine Spendenbescheinigung aus.
Kontakt: Tel. 0234/96477-0 oder per Mail an ehrenamt@awo-ruhr-mitte.de

„Gerade in der kalten Jahreszeit dürfen wir niemanden vergessen. Ein kleines Päckchen kann für Menschen ohne Wohnung ein großes Zeichen der Wertschätzung und Hoffnung sein. Gemeinsam können wir zeigen: Bochum hilft und stellen Menschen in den Mittelpunkt, die viel zu oft am Rande der Gesellschaft stehen“, betont Bochums AWO-Vorsitzender Karl-Heinz Meier.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

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Vision wird Wirklichkeit: AWO setzt Leuchtturmprojekt in Herne um

Große Pläne an der Goethestraße: Rund vier Millionen Euro nimmt die AWO Ruhr-Mitte in die Hand, um das markante, wenngleich in die Jahre gekommene Gebäude auf der Ecke zur Sodinger und Hermann-Löns-Straße zu erschließen.

Mit dem Standort an der Breddestraße 14 bündelt der Sozialverband damit künftig seine haupt- und ehrenamtlichen Angebote unweit der Kreuzkirche.

Wer in ein Gebäude investiert, baut nicht nur Wände – sondern Vertrauen.

„Wer in ein Gebäude investiert, baut nicht nur Wände – sondern Vertrauen. Mit der bewussten Entscheidung für den Standort in Herne setzen wir ein Zeichen: Hier entsteht ein Leuchtturmprojekt, das Zukunft gestaltet und Gemeinschaft stärkt“, betont Marc Schaaf, Geschäftsführer der AWO Ruhr-Mitte.

Was er damit meint, wird deutlich beim Blick auf die Zahlen. Rund 1200qm bieten die Fläche für neue Büro- und Tagungsräume. Im Erdgeschoss plant die AWO ein offenes Foyer und eine Fort- und Weiterbildungsakademie für ihre gut 1350 Beschäftigten in Bochum und Herne. Dazu gehört die Möglichkeit, aus kleineren einen größeren Veranstaltungsraum zur Verfügung zu stellen. Im ersten und zweiten Obergeschoss stehen nach dem Umbau 35 Büroarbeitsplätze bereit. Die AWO wird dort ihre Angebote der Ambulanten Dienste bündeln, dazu zählen etwa das Ambulant Betreute Wohnen und der Betreuungsverein, hinzu kommen die Migrationsdienste.

Nachhaltigkeit beginnt mit Entscheidungen, die Bestand haben.

Ein Außenaufzug stellt die Barrierefreiheit ins komplette Haus sicher. Das Gebäude wird für das Projekt vollständig entkernt, die Fassade ist am Ende ebenso wenig wiederzuerkennen – natürlich setzt die AWO Ruhr-Mitte dabei auch auf das Thema Nachhaltigkeit. „Mit der Sanierung dieses Gebäudes schaffen wir Raum für Innovation – energieeffizient, ressourcenschonend und im Einklang mit unserer Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft. Nachhaltigkeit beginnt mit Entscheidungen, die Bestand haben – und das wird hier der Fall sein“, kündigt Marc Schaaf an.

Mit der Fertigstellung rechnet die AWO Ruhr-Mitte im Sommer 2027. Den Bauantrag hat der Sozialverband eingereicht, jetzt ist die Stadt Herne am Zug. „Dass sich die AWO Ruhr-Mitte in Herne-Mitte so breit aufstellt und eine wirklich große Summe in unserer Stadt investiert, freut mich sehr, zumal wir damit an einem sehr markanten Ort den Startschuss für die Entwicklung der Innenstadt-Ost setzen“, schildert Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

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Buntes Programm in den Sommerferien

Von A wie Ausflug bis Z wie Zirkusprojekt: Das Sommerferienprogramm der AWO Ruhr-Mitte ist auch in diesem Jahr wieder ein bunter Mix von Angeboten für Kinder und junge Teens von 6 bis 14 Jahren.

So geht’s los am 4. August mit dem Spielmobil, einem Graffiti- und einem Tanzworkshop. Es folgen eine Rallye, eine Bubble-Magic-Show, der Besuch des Fanprojekts Bochum sowie ein Ausflug zum Ketteler Hof.

In der Woche darauf findet das Zirkusprojekt statt. Höhepunkt am Freitag: Die große Vorstellung zum Abschluss der Projektwoche.

Kleine Artist*innen führen Großes auf

Am 18. August kommt noch einmal das Spielmobil, zudem öffnet die Comic-Werkstatt ihre Türen. Es folgt die „Mission JAWO“ mit Forschen und entdecken, das Fanprojekt ist wieder dabei und am Freitag geht’s noch einmal zum Ketteler Hof. Außer an den Ausflugstagen ist es auch möglich, neben den gesonderten Projekten die offenen Angebote wie Fußball, Billiard, Kicker, Tischtennis oder Musizieren zu nutzen.

Das Ferienprogramm findet statt im Kinder- und Jugendfreizeithaus „JAWO“, Neuhofstraße 13, in Bochum-Weitmar. Anmeldemöglichkeiten finden sich auf dem dazugehörigen Flyer. Das komplette Programm gibt’s auch noch einmal hier.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

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80 Jahre Kriegsende: Symposium im Schauspielhaus

Stefan Hunstein (li.) und Christopher Becker
stellten das Programm der Presse vor.

Zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs veranstaltet das Schauspielhaus Bochum ein vielstimmiges Programm, das Räume der Begegnung und der Reflektion eröffnet. Zu den Organisatoren zählt auch das Bündnis "Wir für Demokratie", dem die AWO Ruhr-Mitte angehört.

Unter dem Titel "Erinnerung ist Arbeit an der Gegenwart" werden vom 8. bis 10. Mai bei freiem Eintritt Diskussionsrunden, Gespräche, Lesungen, Konzerte und Fahrten zu lokalen Erinnerungsorten angeboten.

Zu erleben sind unter anderem ein neuer Text von Elfriede Jelinek sowie ein Konzert der griechischen Sängerin Maria Farantouri. Neben Ensemblemitgliedern des Schauspielhaus Bochum und Musiker*innen der Bochumer Symphoniker beteiligen sich Wissenschaftler*innen verschiedener Fachrichtungen und zahlreiche Persönlichkeiten aus der Bochumer Stadtgesellschaft.

Die Veranstaltungen sind Ausdruck einer lebendigen Erinnerungskultur.

Das Programm richtet sich ausdrücklich auch an die jüngere Generation; für Schulklassen gibt es ein spezielles Angebot vom Jungen Schauspielhaus. "Die Veranstaltungen sind Ausdruck einer lebendigen Erinnerungskultur, die sich als Arbeit an der Gegenwart begreift. Wir möchten Fragen aufwerfen, die weit über den historischen Anlass hinausreichen und unsere heutige Gesellschaft betreffen", so Schauspieler Stefan Hunstein, der das Programm in Zusammenarbeit mit dem Bochumer Bündnis "Wir für Demokratie" kuratiert.

Das Bündnis wurde im Februar 2025 gegründet und vereint 23 Institutionen und Organisationen der Bochumer Stadtgesellschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, sich aktiv für Demokratie, Vielfalt und gegen Extremismus einzusetzen. "Dazu haben wir das ,Bochumer Versprechen' erarbeitet und uns dazu verpflichtet. Daneben wollen wir aber auch öffentlich Zeichen setzen und haben das Angebot des Schauspielhauses gerne angenommen, uns an dem Gedenken und Bedenken rund um den 8. Mai zu beteiligen und das Programm gemeinsam auszugestalten", schildert AWO-Pressesprecher Christopher Becker, der zur Orga-Runde des Bündnisses zählt.

Neuer Text von Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek

Den Programmauftakt bildet am Donnerstag, 8. Mai, um 19.30 Uhr die Lesung des Textes "Ein Übertritt (alles auf Ende)", den Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek exklusiv für die Gedenkveranstaltung des Schauspielhaus Bochum geschrieben hat. Ein weiterer besonderer Programmpunkt ist das Konzert der Sängerin Maria Farantouri, die am Freitag, 9. Mai, die Mauthausen-Kantate von Mikis Theodorakis singen wird.

In verschiedenen Diskussionsrunden an jedem der drei Veranstaltungstage sprechen Expert*innen sowie Menschen, die Ausgrenzung und Diskriminierung erlebt haben, über die Gefahren von altem und neuen Faschismus sowie die Herausforderungen für eine demokratische Zukunft. Bei einem Lesemarathon im Oval Office des Schauspielhaus Bochum lesen Ensemblemitglieder und Mitglieder von "Wir für Demokratie" am Freitag, 9. Mai, und Samstag, 10. Mai, jeweils von 10 bis 17 Uhr eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Texte, die sich aus verschiedensten Blickwinkeln dem Thema nähern – literarisch, politisch, wissenschaftlich, künstlerisch und persönlich.

Begleitete Busfahrten führen an Bochumer Erinnerungsorte wie die Gedenkstätte am Freigrafendamm oder das heutige Bootshaus Kemnade, in dem Bochumer Nationalsozialisten politische Gegner gefangen hielten. Das Junge Schauspielhaus eröffnet am Donnerstag, 8. Mai, im Theaterrevier einen Mitmachparcours, um mit Schulklassen über Krieg und Frieden zu sprechen.

Ziel ist, dass das gemeinsame Erinnern auch wieder Zukunft wird.

"Erinnern ist Kultur, Erinnern ist Identität und war lange Zeit konsens unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Hier ist in der jüngsten Zeit etwas ins Wanken geraten. Umso wichtiger erscheint uns in diesem Zusammenhang das Bochumer Versprechen, das am Ende der Veranstaltungsreihe auch noch einmal verlesen wird. Im Anschluss bietet sich Raum zum Austausch. Unser Ziel ist, dass das Gesehene und Gehörte nachhaltig wirkt, damit das gemeinsame Erinnern auch wieder Zukunft wird", schildert Christopher Becker.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Für das Abendprogramm im Schauspielhaus und die Busfahrten sind jeweils Zählkarten erforderlich, die an der Theaterkasse und im Webshop des Schauspielhauses erhältlich sind.

Weitere Informationen und das komplette Programm.

Weitere Informationen zum Bündnis Wir für Demokratie.

Redaktion
Alexander Kruse / Schauspielhaus Bochum
Philipp Hartmann / AWO Ruhr-Mitte

E-Mail: p.hartmann@awo-ruhr-mitte.de

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Einsamkeit von Kindern und Jugendlichen entgegenwirken

Zahlreiche Gäste kamen zur Übergabe des Förderbescheids.

Seit der Pandemie hat Einsamkeit unter jungen Menschen in Deutschland zugenommen. Rund die Hälfte der Jugendlichen fühlt sich laut Studien zumindest manchmal einsam. Das von der SozialstiftungNRW geförderte Modellprojekt „INSPIRE YOUth“ setzt präventiv bei den Ursachen von Einsamkeit im Kindesalter an.

Beteiligt sind auch drei Offene Ganztagsschulen (OGS) in Herne und zwei in Bochum in Trägerschaft der AWO Ruhr-Mitte. An der Claudiusschule in Herne überreichte der Stiftungsratsvorsitzende der SozialstiftungNRW, Marco Schmitz (MdL), jetzt den Förderbescheid in Höhe von 700.000 Euro.

Präventive Maßnahmen gegen Einsamkeit

„Mit dem Projekt gehen wir ganz gezielt in unsere Offenen Ganztagsschulen, bei denen wir die größten Herausforderungen sehen und setzen damit sehr früh an, präventive Maßnahmen gegen Einsamkeit zu ergreifen“, schildert Serdar Yüksel, Vorsitzender der AWO Ruhr-Mitte.

Ziel sei es, dem Problem der Einsamkeit, das sich im Jugendalter deutlich verschärfe, frühzeitig entgegenzuwirken. Laut einer von der Landesregierung NRW in Auftrag gegebenen Studie sind 3,7 bis 11,1 Prozent der jüngeren Jugendlichen im Land stark einsam. Bei den älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen steigt dieser Wert auf 16,3 bis 18,5 Prozent. Nimmt man diejenigen hinzu, die zumindest gelegenlich mit Einsamkeit kämpfen, dann sind mehr als die Hälfte der Jugendlichen betroffen.

Einsamkeit erschwert auch den beruflichen Einstieg junger Menschen.

Marco Schmitz, Stiftungsratsvorsitzender der SozialstiftungNRW, betont: „Einsamkeit birgt nicht nur ernsthafte Risiken für die körperliche und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Sie erschwert auch den beruflichen Einstieg junger Menschen. Mit ‚INSPIRE YOUth‘ fördert die SozialstiftungNRW ein Projekt, das modellhaft Lösungen für dieses Problem entwickelt.“

„INSPIRE YOUth“ ist nämlich ein ganzheitliches Konzept, das mit gemeinsamen Aktivitäten gezielt die sozialen und emotionalen Kompetenzen der Kinder sowie den Zusammenhalt stärkt. Die Kinder lernen zum Beispiel durch Übungen, sich besser in andere hineinzuversetzen, anderen zuzuhören und Ausgrenzung zu vermeiden. So kann etwa durch Rollenspiele die Fähigkeit gefördert werden, die Perspektive zu wechseln. Zudem wird die Selbstwahrnehmung und der Umgang mit eigenen Gefühlen verbessert, zum Beispiel durch Tagebuchschreiben. Auch die pädagogischen Fachkräfte, Ehrenamtlichen und Eltern werden einbezogen, um die Kinder dabei zu unterstützen, Freundschaften zu schließen.

Je früher wir ansetzen, desto besser die Chancen fürs spätere Leben.

„Allein im Jahr 2023 haben rund 12.000 Jugendliche in NRW die Schule ohne Abschluss verlassen. Das ist besorgniserregend. Umso mehr setzen auf Projekte wie dieses, dem Trend entgegenzuwirken und Kinder frühzeitig auch mental mitzunehmen auf ihrem Weg des Erwachsenwerdens. Je früher wir ansetzen, desto besser die Chancen fürs spätere Leben“, ist Serdar Yüksel sicher, dass „INSPIRE YOUth“ ein gutes Instrument für die Arbeit in den Offenen Ganztagsschulen sein wird.

Die Entwicklung des Projekts wurde durch die Stabsstelle „Einsamkeit“ der Staatskanzlei der Landesregierung angestoßen. Zum Abschluss des dreijährigen Projekts werden Empfehlungen für die Einsamkeitsprävention von Kindern und Jugendlichen entwickelt, die OGS und anderen Einrichtungen landesweit zur Verfügung stehen sollen.

Für die AWO Ruhr-Mitte wird Mitarbeiterin Anna Lottermoser das Projekt federführend begleiten. Neben dem AWO Unterbezirk Ruhr-Mitte ist auch die AWO Gelsenkirchen/Bottrop beteiligt.

Redaktion
Pressestelle der SozialstiftungNRW &
Philipp Hartmann / AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: p.hartmann@awo-ruhr-mitte.de

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Comics fördern Lesekompetenz

Zur Übergabe der ersten Comics kamen: Lars Nienke (Spvg Eppendorf, li.), Initiator Frank Wilke, Kerstin Kerstan (Förderverein), Dr. Kirstin Lörner (Zahnärztin), Marion Bürger-Spannel (SPD Eppendorf) und Christopher Becker (AWO).

Rund 25 Prozent aller Schüler*innen in der vierten Klasse können nicht richtig lesen. Dies ist das Ergebnis der bundesweiten IGLU-Studie von 2021. Die AWO Bochum will etwas dagegen tun - und hat der Dietrich-Bonhoeffer-Grundschule zwei Klassensätze Comis gestiftet.

Frank Wilke entwickelte die Idee, bei Grundschulkindern durch fesselnde Comics die Lesebegeisterung zu steigern, um so ihre Lesekompetenzen zu verbessern. Er initiierte dafür das Projekt „Spaß am Lesen“. In engagierter ehrenamtlicher Arbeit werden Spenden gesammelt, die interessierten, mitmachenden Schulen zur Finanzierung von qualitativ hochwertigen Comics zur Verfügung gestellt werden. Frank Wilkes Tochter ist selbst Grundschullehrerin, daher seine Motivation, die Aktion an den Start zu bringen.

Das Projekt wird seit dem Sommer 2024 bereits erfolgreich an einer ersten Grundschule in Bochum und nun auch an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule umgesetzt. Es soll an weiteren Schulen in Bochum fortgeführt werden.

Wenn Kinder gut lesen lernen, legt das den Grundstein für einen gelingenden Lebensweg.

Für den Schulstandort Eppendorf wurden durch zahlreiche Privat- und Geschäftsleute über 2000 Euro gespendet. Auch die AWO Bochum machte mit und förderte gleich zwei Klassensätze. Damit wird eine umfangreiche Comicsammlung in der Schulbücherei aufgebaut. Diese ist darauf ausgerichtet, für jedes Lesealter passende Lektüre bereitzustellen.

"Die Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen steigen deutlich, wenn sie gut und sinnverstehend lesen können. Frühe Leseförderung wirkt sich auf das ganze Leben aus. Wenn Kinder gut lesen lernen, legt das den Grundstein für einen gelingenden Bildungs- und Lebensweg. Comics können für Lese-Einsteiger ein niederschwelliges Angebot sein. Daher sind wir von der Idee begeistert und unterstützen sie gerne", betont AWO-Sprecher Christopher Becker.

Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, der als Kooperationspartner maßgeblich zur Realisierung des Projekts beiträgt.

Redaktion
Dietrich-Bonhoeffer-Schule &
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

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AWO und Fanvertreter protestieren vor DFB-Zentrale

„Nein zur WM in Saudi-Arabien!“ AWO Ruhr-Mitte kam mit DFB-Präsident Bernd Neuendorf ins Gespräch.

Menschenrechte werden missachtet, Homosexualität ist verboten, die Rolle der Frau untergeordnet, freie Wahlen finden nicht statt und Religions-, Meinungs- sowie Pressefreiheit sucht man vergebens: Trotzdem will die FIFA die WM 2034 in Saudi-Arabien stattfinden lassen, auch der DFB stimmt der Vergabe zu. Dagegen protestierten am Vortag der Entscheidung AWO International, AWO Westliches Westfalen und das Fan-Bündnis Fairness United vor der DFB-Zentrale in Frankfurt.

Die AWO Ruhr-Mitte wurde vor Ort von Philipp Hartmann und Christopher Becker vertreten, die die Koordination mit den Medien übernahmen.

Die Isolation in der geld- und machtgeilen Infantino-FIFA wäre eine Ehre für den deutschen Fußball.

„Der DFB stimmt für die WM in Saudi-Arabien, weil er ansonsten seine Isolation im Weltfußball fürchtet. Die Isolation in der geld- und machtgeilen Infantino-FIFA wäre jedoch eine Ehre für den deutschen Fußball", betonte Michael Scheffler, Vorsitzender des AWO Bezirksverbandes Westliches Westfalen, süffisant in Richtung DFB-Präsident Bernd Neuendorf, der die deutsche Zustimmung damit begründet, „international im Spiel bleiben“ zu wollen.

Die AWO hat dazu eine Protestaktion von 2022 wieder aufleben lassen. Seinerzeit machte der Verband mobil gegen das Turnier in Katar, wurde dabei unterstützt von Volker-Johannes Trieb. Der Künstler aus Osnabrück entwarf und befüllte 6.500 Sandsäcke in Fußballoptik, darauf zu lesen: „Weltgewissen – Du bist ein Fleck der Schande.“ Im traditionsreichen Stadion von Westfalia Herne wurden die Säcke am Tag des Eröffnungsspiels ausgelegt, auf den Tribünen brannten 20.000 Grabkerzen für die Opfer auf den Baustellen der WM-Stadien.

Schon in Katar wurden nicht nur Bälle, sondern vor allem Menschenrechte mit Füßen getreten. Jetzt wiederholt sich scheinbar die Geschichte mit dem Turnier in Saudi-Arabien. Passend dazu entrollten AWO und Fanvertreter Transparente vor der DFB-Zentrale.

Wir haben gegenüber dem DFB unsere Position deutlich gemacht.

Das Jugendwerk der AWO Westliches Westfalen und Volker-Johannes Trieb brachten auch noch einmal die sandgefüllten Bälle mit nach Frankfurt und legten diese vor der DFB-Zentrale aus.

Im Zuge des Protests luden DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Pressechef Steffen Simon zu einem Austausch in die DFB-Zentrale ein. „Wir haben gegenüber dem DFB noch einmal unsere Position deutlich gemacht, Bernd Neuendorf hat seine Motivation skizziert, der WM-Vergabe zuzustimmen. Auch wenn wir in der Sache nicht übereingekommen sind, war das Gespräch respekt- und vertrauensvoll", berichtete Christopher Becker nach dem Termin in Frankfurt.

Redaktion
Katrin Mormann/ AWO Westliches Westfalen
Philipp Hartmann / AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: p.hartmann@awo-ruhr-mitte.de

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Freie Wohlfahrt: Kritik an Vergabe von Unterkünften an Privatunternehmen

Marc Schaaf.

Die Stadt Bochum setzt bei der Betreuung geflüchteter und wohnungsloser Menschen wieder verstärkt auf den Anbieter „European Homecare“. Teils hohe Gewinnmargen hinterlassen Zweifel an Betreuungskompetenz.

Zuletzt bekam das Privatunternehmen die Zuschläge für die Unterkünfte Am Nordbad und an der Höntroper Straße mit zusammen über 500 Plätzen. Eine fatale Entwicklung, schlagen die Träger der Freien Wohlfahrtspflege in Bochum jetzt Alarm.

„Wo Gewinne im Mittelpunkt stehen, rückt der Mensch automatisch an den Rand. Das ist nur die logische Konsequenz“, betont Marc Schaaf, Sprecher der AG Wohlfahrt.

Wo Gewinne im Mittelpunkt stehen, rückt der Mensch automatisch an den Rand.

Was er damit meint? Der britische Konzern „Serco“, der hinter „European Homecare“ steht, ist mittlerweile größter Betreiber von Geflüchteten-Unterkünften in Deutschland – und erzielt damit teils hohe Gewinnmargen von rund 50 Prozent je nach Standort. Das haben zuletzt erst ARD, ZDF und Süddeutsche Zeitung berichtet.

Wie solche Gewinne in diesem Arbeitsfeld überhaupt erzielt werden können, darüber lässt sich spekulieren. Das Einsetzen von zu wenig Personal, das außerdem schlechter bezahlt wird, als im sozialen Bereich üblich, scheint naheliegend: Im Job-Portal „Kununu“ häufen sich entsprechende Bewertungen über den Arbeitgeber „European Homecare“.

Berlin kündigte schon drei Verträge

„ORS“, eine weitere Tochterfirma von „Serco“, wurde deswegen bereits mit Vertragsstrafen belegt. Das Land Berlin kündigte dem Unternehmen sogar schon drei Verträge. Dortiger Höhepunkt des Missmanagements: Als ein Bewohner in einer Einrichtung verstarb, fiel das den Mitarbeitenden wochenlang nicht auf.

Allein „European Homecare“ erzielte im Jahr 2022 einen Jahresüberschuss von 26 Millionen Euro. Daneben verdient „Serco“ Geld mit weltweiten Dienstleistungen unterschiedlicher Art: Dazu zählt der Betrieb von Gefängnissen genauso wie die Übernahme von Aufträgen im militärischen Bereich.

Die Betreuung besonders vulnerabler Gruppen wie geflüchteter Menschen gehört in die Hände erfahrener Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter.

„Dass Steuergelder auf diesem Weg nicht originär dafür ausgeben werden, Menschen zu betreuen, zu beraten und zu helfen, sondern um Gewinne privater Unternehmen zu maximieren, ist für uns völlig unverständlich. Die Betreuung besonders vulnerabler Gruppen wie geflüchteter Menschen gehört in die Hände erfahrener Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, die motiviert sind und für ihre wichtige Arbeit auch anständig bezahlt werden sollten. Dafür steht die Freie Wohlfahrtspflege mit ihren Non-Profit-Organisationen, die in Bochum verwurzelt sind und tief in die Gesellschaft hineinwirken. Die Arbeit mit den Zielgruppen ist ja nicht immer einfach: Da wäre es umso wichtiger, keine anonymen Firmen zu beauftragen, sondern mit Akteuren zu agieren, die ihre Klientinnen und Klienten und das Umfeld kennen“, schildert Marc Schaaf.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

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"Wanne besser machen": Projekt zieht Bilanz

75 Teilnehmende, elf Tischgespräche, sechs Projekte in der Umsetzung: Seit Projektstart im April 2024 haben engagierte Bürger*innen und die Stadtverwaltung Herne auf Initiative der Körber-Stiftung gemeinsam vielfältige Projekte zur Belebung des Stadtteils Wanne entwickelt und umgesetzt.

Im Rahmen der feierlichen Abendveranstaltung in der ChristuskircheWannezogen alle Beteiligten nun ein positives Fazit zur Initiative "Wanne besser machen". "Wanne soll eine erfolgreiche Zukunft haben. Das ist nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern möglich. Die Kreativität, die im Quartier steckt, zeigt sich in den zahlreichen Ideen der Wannerinnen und Wanner, die sie im Rahmen von 'Wanne besser machen' entwickelt haben. Wir wollen daher gemeinsam und im Dialog die Chancen, die Wanne als Kreativquartier hat, nutzen. Die Ansiedlung der E-Sports-Abteilung in der ehemaligen Spielhalle ist hier ein erster Schritt für ein zukunftsgewandtes Miteinander", betonte Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda.

Die Kreativität, die im Quartier steckt, zeigt sich in den zahlreichen Ideen der Wannerinnen und Wanner.

Zum Abschluss stellten unterschiedliche Akteure aus dem Quartier Ergebnisse aus ihrer Projektarbeit vor - so auch AWO-Fachbereichsleiterin Nadine Albrecht, die ein Tischgespräch moderierte und an der Talkrunde mit Frank Dudda teilnahm. Sie brachte etwa die Ideen von Jugendlichen aus Wanne ein, ein Bewusstsein für Umwelt und Nachhaltigkeit zu schaffen und der Vermüllung vor Ort entgegenzuwirken.

Konkrete Projekte angestoßen

Ob die Belebung des Buschmannshofs, eine Stärkung gastronomischer Angebote oder die Umnutzung leerstehender Immobilien in Jugendräume: Die Tischgespräche haben vielfältige Projekte hervorgebracht, die die Zivilgesellschaft jetzt gemeinsam mit der Stadtverwaltung praktisch umsetzt. "Die Idee, schnell umsetzbare und niedrigschwellige Projekte zu unterstützen, die eine positive Wirkung vor Ort entfalten, ist gut aufgegangen. Die vielfältigen Projekte für einen lebendigen Stadtteil zeigen, dass Zukunftsthemen gemeinsam vor Ort konstruktiv bearbeitet werden können, wenn Zivilgesellschaft und Verwaltung kooperieren", erklärte Hannes Hasenpatt, Programmleiter bei der Körber-Stiftung.

Redaktion
Yannik Roscher/ Körber-Stiftung &
Philipp Hartmann/ AWO Ruhr-Mitte
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Jetzt sammeln: Bochum hilft wohnungslosen Menschen

Menschen in den Mittelpunkt stellen, die sonst viel zu oft nur am Rande der Gesellschaft stehen: Genau darum geht es im Rahmen von „Bochum hilft“ – auch die AWO hat sich der Initiative zugunsten wohnungsloser Menschen angeschlossen.

So können ab sofort Sachspenden, gerne als weihnachtliches Päckchen verpackt, in der Gemeinschaftsunterkunft Höntroper Straße 99a abgegeben werden.

Sachspenden können sein:

  • Hygieneprodukte wie Duschgel, Deo, Rasierer etc.
  • Kaffeesticks/Teebeutel etc.
  • Süßigkeiten
  • Tütensuppen
  • Tabak

Gerne nimmt die AWO auch Geldspenden oder Gutscheine (Drogeriemärkte, Supermärkte und ähnlich) entgegen. Auch diese Spenden kommen den wohnungslosen Menschen in Form von zentral gekauften Sachspenden vollständig zugute.

Spendenkonto bei der Sparkasse Bochum:

AWO Bochum

IBAN: DE75 4305 0001 0001 2088 18

Stichwort: Wohnungslosenhilfe

Zur Sammlung: Sonder-Öffnung des AWO-Stadtbüros

Das AWO-Stadtbüro in der Bochumer Innenstadt, Bleichstraße 8, nimmt zusätzlich am Sonntag und Montag, 1. und 2. Dezember, von 10 bis 17 Uhr Päckchen an. Am 2. Dezember endet dann auch die Sammlung.

Alle Spenden zusammen sollen bei einer zentralen Veranstaltung in der Bochumer Rotunde am Konrad-Adenauer-Platz ausgegeben werden. Diese findet statt am 3. Dezember ab 18 Uhr. Die AWO wird dabei Kaffee ausschenken und beteiligt sich am Speiseangebot. Alle Vereine und Verbände, die mit der Initiative „Bochum hilft“ verbunden sind, kommen dabei zusammen.

Flyer mit allen Infos zum Download.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

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Generationen verbinden: AWO lädt ein am Spiele-Aktionstag

Markus Knapp und die AWO Bochum präsentieren am 14. September neue Spiele und Klassiker.

„Stadt-Land-Spielt!“ heißt ein Projekt zur Förderung des Kulturguts Spiel. Die AWO Bochum beteiligt sich daran und lädt am 14. September zum Spielen und Ausprobieren ein.

Spielend wird gelernt und Lernen geht oft spielend leicht – wer spielt, lernt gewinnen und verlieren, erwirbt kognitive Fähigkeiten und schult sich im Umgang mit anderen. Das greift auch die AWO Bochum auf und beteiligt sich am 14. September an den bundesweiten Tagen des Gesellschaftsspiels. Wer mitspielen und neue Gesellschaftsspiele ausprobieren möchte, kommt dazu einfach zwischen 13 und 17 Uhr im AWO-Citytreff an der Bleichstraße 8 vorbei.

Internationales Spiele-Festival

„Stadt-Land-Spielt!“ heißt das Projekt zur Förderung des Kulturguts Spiel und findet im Jahr 2024 am Wochenende 14. und 15. September an über 320 Standorten in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz und in Belgien statt. Spieleclubs, Spieliotheken, Bibliotheken, Spiele- und Buchgeschäfte, Jugendzentren, Urlaubsdestinationen und weitere öffentlichen Einrichtungen tragen diese Veranstaltung aus. Zum wiederholten Mal laden auch Spiele-Clubs in Polen zu „Stadt-Land-Spielt!“ ein. Alle managen das Wochenende in Eigenregie, ganz im Sinne des Non-Profit-Projekts.

Gemeinsam lachen, scherzen, gewinnen oder verlieren – Spielen macht all das möglich.

„Unser Ziel ist, ganz unterschiedliche Menschen über die Grenzen von sozialer Herkunft, Religion, Sprache sowie physischer und psychischer Verfassung hinaus beim gemeinsamen Spielen zusammenzubringen. Gemeinsam lachen, scherzen, gewinnen oder verlieren – Spielen macht all das möglich, ist kommunikativ und verbindend. Kinder lernen dabei, was es heißt, zu gewinnen oder zu verlieren, damit umgehen zu können. Senior*innen schulen ihr Gedächtnis und kommen generationenübergreifend in Kontakt. Das sind wichtige soziale Faktoren, die das Spielen mitbringt, deswegen beteiligen wir uns als Bochumer AWO sehr gerne an dem Aktionswochenende“, schildert Markus Knapp, stellvertretender Kreisvorsitzender der AWO Bochum.

Spiele-Kenner*innen geben Einblicke in Neues

Die Teilnahme ist kostenlos. Ehrenamtliche der AWO umrahmen das Spielen mit Waffeln, Kaffee und kühlen Getränken. Expert*innen, die auch die neuen Spiele kennen, stehen mit Rat und Tat zur Seite, falls es Erklärungen braucht. Teils kommen die Gesellschaftsspiele frisch von den Verlagen, sind erst kürzlich auf Messen vorgestellt worden. Auch passionierte Spieler*innen können sich somit auf Überraschungen freuen. Anmeldungen nimmt die AWO vorab unter Tel. 0234/96477-0 entgegen, sind aber nicht notwendig. Auch der spontane Besuch ist möglich.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

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Spiel und Spaß mit der AWO in den Sommerferien

Freuen sich aufs Camp für die Kids: Jörg Versen (Neue Helden, li.), Dittmar Jacobi (TuS Hordel) sowie Jörg Laftsidis (AWO Bochum).

Damit kommt in den Sommerferien garantiert keine Langeweile auf: Die AWO Bochum bietet in der dritten, vierten und fünften Ferienwoche Sport und Spaß im Sommercamp.

Von Montag bis Freitag gibt es dabei täglich von 10 bis 15 Uhr ganz viel Programm. Fußball, Basketball, Handball, Tanzen und noch mehr Bewegungsspiele können ausprobiert werden, erfahrene Trainer leiten die Kinder an. Das Angebot wird gestaltet von der Fußballakademie „Neue Helden“ und findet statt auf dem Gelände von TuS Hordel, Hordeler Heide 189.

Jetzt anmelden

Mitmachen können Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zehn Jahren. Die Teilnahme ist komplett kostenlos, Mittagessen und Getränke sind ebenfalls inklusive. Anmeldungen fürs Camp vom 22. Juli bis zum 9. August nimmt die AWO entgegen unter Telefon 0234/96477-0 oder über stadtbuero@awo-ruhr-mitte.de per E-Mail.

Download Anmeldeformular hier.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

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Bochumer AWO feiert Familienfest am Rosenberg

Die Bochumer AWO lädt ein zum Familienfest: am Samstag, 13. Juli, auf dem Platz vor den Geschäften an der Rosenbergstraße.

Von 14 bis 20 Uhr bietet der Verband Programm für die ganze Familie: Auf der Bühne startet zunächst das Schlager-Duo Domenico de Angel und Andrea TiAmo, nach der offiziellen Begrüßung um 15.30 Uhr übernehmen die „Rosettis“ aus der AWO-Gruppe Rosenberg mit ihrem musikalischen Programm. Es folgen die Auftritte aus der ukrainischen Kulturgruppe, bevor ab 18 Uhr Michael Kern zum großen Schlager-Abend aufspielt.

Kostenlose Angebote zum Mitmachen

Auf dem Vorplatz gibt es Speisen vom Grill und Getränke sowie Kaffee und Waffeln zu fairen Preisen. Die AWO Kitas Havelstraße und Am Nordbad bringen kleinere Mitmach-Angebote für Kinder mit, außerdem kommen die Falken mit ihrem Spielmobil vorbei – Aktionen, die von den Besucher*innen kostenlos genutzt werden können.

Nachdem die AWO zuletzt in Wattenscheid zum großen Familienfest einlud, ist der Verband in diesem Jahr am Rosenberg präsent. „Wir wollen gezielt in die Stadtteile gehen und Familien einladen, mit uns zu feiern und einen schönen Tag zu verbringen. Das ist vor allem mit kleinerem Geldbeutel nicht immer möglich, und genau da setzen wir an: Teilhabe am gesellschaftlichen Leben möglich machen, egal, welcher Hintergrund vorliegt“, betont Beate Franz, stellvertretende Vorsitzende des AWO-Kreisverbands.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

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AWO Ruhr-Mitte feiert 50 Jahre Kita Schulstraße

1974 eröffnet, blickt die AWO Kita Schulstraße auf ihr 50-jähriges Bestehen – und lud jetzt zur großen Jubiläumsfeier ein.

Kinder, Eltern, Erzieherinnen und Erzieher sowie Vorstand, Geschäftsführung und weitere Mitarbeitende der AWO Ruhr-Mitte kamen dabei zusammen. Rund um die Einrichtung hatten die Jubilare aus der Kita zahlreiche Aktionen und Angebote vorbereitet. Dazu zählten Spiel und Spaß für Kinder, magische Ballontricks mit einem Zauberer sowie die Spritzwand der Freiwilligen Feuerwehr Heide. Besonders im Blickpunkt: Das Ratespiel im Eingang mit Kinder- und aktuellen Fotos der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Marc Westerhoff, stellvertretender Bezirksbürgermeister, nahm das Jubiläum zum Anlass für einen kleinen Blick zurück. So skizzierte er in seinem Grußwort auch noch einmal die Anfänge als dreigruppiger Kindergarten, der aufgrund der gestiegenen Nachfrage in Leithe 1998 viergruppig ausgebaut wurde. Seit 2007 können Kinder ab vier Monaten die Kita besuchen, 2010 kam noch einmal eine Gruppe hinzu. Heute ist die Kita sechsgruppig mit einer weiteren U3-Betreuung, die 2011 an den Start ging.

Die Kita wirkt als Familienzentrum ins Quartier hinein und nimmt Familien ganz intensiv mit.

2015 wurde die Kita Schulstraße Familienzentrum. Ein wichtiger Meilenstein, wie AWO-Unterbezirksvorsitzender Serdar Yüksel in seiner Ansprache betonte. „Die Kita wirkt als Familienzentrum ins Quartier hinein und nimmt Familien ganz intensiv mit auf dem Weg des Älterwerdens ihrer Kinder.“

Zudem trägt die Kita eine besondere Verantwortung als ein Ort, an dem Kinder und Familien mit verschiedenen Hintergründen zusammenkommen. „Wer Demokratie will, muss Demokratinnen und Demokraten von Anfang an fördern, und das beginnt bei den Kleinsten, die über die Mitbestimmung, über das Äußern ihrer Wünsche und darüber abzustimmen, lernen, was es heißt, miteinander zu reden, Kompromisse und eine gemeinsame Lösung zu finden. Demokratie ist wie Zähneputzen: Man muss es lernen, man muss es täglich machen, sonst wird‘s braun – und eine gute Kita wie die an der Schulstraße ist dafür die beste Prophylaxe“, dankte Serdar Yüksel den Erzieherinnen und Erziehern für tagtägliches Engagement.

Die Erzieherinnen und Erzieher sowie Kita-Leiterin Sabine Hubert bedankten sich wiederum bei allen Gästen, die das Jubiläumsfest bereichert und so groß gemacht haben.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail: c.becker@awo-ruhr-mitte.de

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