Winterfest für geflüchtete Kinder gemeinsam gefeiert

03.01.2023

Das Winterfest für geflüchtete Kinder hat bei der AWO inzwischen eine kleine Tradition. Nun konnte es nach einer Corona-Pause endlich wieder mit ganz vielen Familien an der Breddestraße stattfinden.

Zusammen mit dem früheren SPD-Stadtverordneten Walter Hanstein organisierte der Fachbereich Integration und Migration der AWO-Ruhr-Mitte das Treffen im Karl-Hölkeskamp, musikalisch umrahmt wurde das Programm von der Trommelgruppe gegen Gewalt und Rassismus der Hans-Tilkowski-Schule unter Begleitung von Gürkan Ucan (Kommunales Integrationszentrum Herne) und AWO-Respekt-Coach Frederik Schruba.

Der AWO Kreisverband Herne beteiligte sich mit einer Spendensammlung. Daraus konnten Sachspenden wie Kinderbekleidung, Spielzeug oder Bettwäsche finanziert werden, die im Rahmen des Winterfests verteilt wurden.

Thema und Akzente setzen

"Migrantinnen und Migranten sind Teil unseres gemeinsamen soziokulturellen Lebens und wichtiger Faktor unserer Zukunft. Geflüchtete Kinder sind da nicht anders als einheimische Kinder: Sie haben sehr individuelle Vorlieben und Wünsche, Bedürfnisse und Kompetenzen, Ängste und Träume. Vor ihrer Flucht hatten sie ein ganz normales Kinderleben, das sich oft gar nicht so sehr von dem der einheimischen Kinder hier unterscheidet. Im Rahmen dieser Jahresabschlussveranstaltung widmeten wir uns dem Thema, um noch mal die Akzente unserer Arbeit sowie unsere Leitlinien zu verdeutlichen", betonten die Mitarbeitenden der AWO-Ruhr-Mitte, die das Fest auf den Weg gebracht haben.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
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