Virtuelle Vernissage aus dem CentrumCultur

07.03.2021

Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März lädt das CentrumCultur der AWO zu einer Online-Ausstellung ein.

Die virtuelle Vernissage findet um 18 Uhr statt, das Video mit den Exponaten der Künstlerin Dina Alizzi ist dann bis Ende März auf www.centrumcultur.de zu sehen.

Beeindruckende Werke

„Die Bilder hängen dann zwar auch räumlich noch bei uns. Leider ist jedoch derzeit aufgrund der Pandemie-Situation kein Besuch möglich. Daher freuen wir uns, die Bilder zumindest online zeigen zu können. Wir hoffen, dass die beeindruckenden Werke von Dina Alizzi, die im arabischen Raum zahlreiche Schauen bereichert hat, auf diesem Wege trotzdem die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdient haben“, betont Mustafa Calikoglu, Leiter des CentrumCultur in Wattenscheid.

Dina Alizzi verfolgt mehrere Kunstrichtungen und -stile, sie war auch schon als Dozentin für den Jugendmigrationdienst der AWO in Bochum kunstpädagogisch aktiv. Ihre Leidenschaft und Talente sind auf dem Gebiet der Kunst sehr vielfältig und reichen von Glasmalerei, Bildkunst, Porträt-Ölmalerei, großen Wandbildern bis hin zu abstrakten Kunstwerken.

Ausstellungen im arabischen Raum

Ihre Werke und Gemälde wurden auf verschiedenen Ausstellungen in Dubai, im Irak und in Ägypten präsentiert. Auf Modenschauen in Bagdad und Kairo wurden viele von ihr kunstvoll verzierte Textilen, Gewänder und vor allem Kaftans vorgeführt. Jetzt stellt sie zum Internationalen Frauentag in Wattenscheid aus.

Die Idee dieses Tages ist bereits über 100 Jahre alt und kommt aus den USA. Dort hatten Frauen der Sozialistischen Partei Amerikas 1908 ein Nationales Frauenkomitee gegründet, welches beschloss, einen besonderen nationalen Kampftag für das Frauenstimmrecht zu initiieren.

Wurzeln liegen über 100 Jahre zurück

Das Datum des Internationalen Frauentages ist eng mit der sozialistischen Bewegung verknüpft. Am 8. März 1917 streikten in Sankt Petersburg die Arbeiter- und Soldatenfrauen und erstmals auch Bauernfrauen der armen Stadtviertel. Sie lösten damit die Februarrevolution aus.

Zu Ehren der Rolle der Frauen in der Revolution wurde auf der Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen 1921 in Moskau auf Vorschlag der bulgarischen Delegation der 8. März als internationaler Gedenktag eingeführt.

Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
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