Soziale Lage in Herne steht im Blickpunkt
07.06.2018
Die 3. Herner Sozialkonferenz findet am Samstag, 9. Juni, ab 9.30 Uhr in der Akademie Mont-Cenis, Mont-Cenis-Platz 1, statt. Die AWO Herne gehört zu den Mit-Veranstaltern.
Auf dem Programm stehen verschiedene Diskussionsforen und kurze Impulse. Themen sind etwa Hartz IV, der Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sowie Langzeitarbeitslosigkeit und Perspektiven des Sozialen Arbeitsmarktes. Das Forum "Armut von Lebensgemeinschaften und Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen" wird moderiert von AWO-Mitarbeiterin Xenja Winziger. Der AWO Kreisverband Herne stellt weitere Informationen an einem Info-Stand zur Verfügung.
Handlungsmöglichkeiten entwickeln
In der Einladung heißt es: "Herne gehört wie das gesamte Ruhrgebiet zu den Armutsregionen in Deutschland. Über 20 Prozent der gesamten Bevölkerung sind armutsgefährdet. Fast jedes dritte Kind in Herne lebt vom Sozialgeld. In einzelnen Stadtteilen in Herne ist dieser Anteil wesentlich größer. Herne verzeichnet im neuen Schuldenatlas für die BRD den höchsten Zugang an Verschuldung in den letzten Jahren. Der Anteil der Bezieher von „Alters-Hartz-IV“ stieg in 10 Jahren um 79 Prozent. Das sind nur wenige Blitzlichter zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der Menschen in unserer Stadt. Im Rahmen der diesjährigen Sozialkonferenz wollen wir die aktuelle Situation in unserer Stadt im Rahmen der allgemeinen Entwicklung näher beleuchten, um konkrete Handlungsmöglichkeiten für unsere Stadt zu entwickeln."
Nähere Informationen zur Veranstaltung gibt es in der Einladung.
Redaktion
Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
E-Mail c.becker@awo-ruhr-mitte.de