Soziale Arbeit dem gesellschaftlichen Wandel anpassen
28.02.2012
Kreisverbands-und Unterbezirkskonferenzen der AWO Ruhr-Mitte in der Akademie Mont-Cenis in Herne
Am 24.02.2012 wählten 95 Delegierte aus Herne und Bochum die Vorstände ihrer Kreisverbände und des Unterbezirks Ruhr-Mitte für die nächsten vier Jahre.
Rudi Markstein, acht Jahre im Vorstand des Unterbezirks Ruhr-Mitte tätig, wollte aufgrund seines vielfältigen ehrenamtlichen Engagements künftig nur noch dem Kreisvorstand Bochum angehören.
An seiner Stelle bewarb sich der Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel um die Mitarbeit in dem Gremium, die Delegierten wählten ihn einstimmig in den Unterbezirksvorstand.
Alle anderen bisherigen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt.
„Alte“ und neue erste Vorstandvorsitzende sind:
Heinz Drenseck für den AWO Unterbezirk Ruhr-Mitte, Eckhardt Rathke für den Kreisverband Bochum und Gabriele Gorcitza für den Kreisverband Herne.
Gäste der Konferenz waren u. a. die Vizepräsidentin des Landtags NRW Carina Gödecke und MdL Alexander Vogt, die Grußworte an die Delegierten richteten. Carina Gödecke schätzte dabei den großen Mitgliederverband Arbeiterwohlfahrt als starke sozialpolitische Stimme in NRW und als einen Verband, der sich einmischt und Stellung bezieht.
Heinz Drenseck bestätigte das in seiner Rede an die Delegierten: „Wir sind ein Mitgliederverband, der für eine soziale gerechte Gesellschaft kämpft und politischen Einfluss nehmen will. Wir wenden uns den Menschen zu, die soziale Hilfe benötigen.“
Geschäftsführer Ernst Steinbach ging in seinem Geschäftsbericht auf die Notwendigkeit ein, die soziale Arbeit immer wieder den gesellschaftlichen Entwicklungen anzupassen.
Als Beispiel nannte er den Ausbau und die Qualitätsoffensive im Bereich der Offenen Ganztagsschulen sowie die Angebote zur Lernförderung nach dem Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung. Über die Betreuung an Schulen hinaus sollen mit diesem Projekt lernschwache Kinder an den jeweiligen Klassendurchschnitt herangeführt werden.
Die Konferenz endete mit der Verabschiedung einer Solidaritätserklärung:
Angesichts der Morde des Zwickauer Neonazitrios unterschrieb der Vorsitzende des AWO-Bundesverbandes Wilhelm Schmidt für die AWO die
Erklärung zivilgesellschaftlicher Organisationen „Morde aufklären, Opfer unterstützen, Rassismus bekämpfen“
- Interessierte Bürger erhalten den Geschäftsberichtder AWO Unterbezirk Ruhr-Mitte in gebundener Ausgabe im AWO-Stadtbüro, Bleichstr. 8 in Bochum und in der Geschäftsstelle Breddestr. 14 in Herne.
- Oder hier als PDF-Datei: