Prävention statt Ausfall: 80 AWO-Azubis trainieren Gesundheit für den Berufsalltag

08.09.2026

Wie gelingt es, junge Beschäftigte von Beginn an für einen gesunden Berufsalltag zu stärken? Die AWO Ruhr-Mitte und die Barmer setzen dafür bereits in der Ausbildung an.

Rund 80 Auszubildende der AWO kommen beim AZUBI-Health-Day in der Bochumer Kletterhalle Neoliet zusammen. Statt klassischer Vorträge stehen Bewegung, praktisches Ausprobieren und alltagsrelevantes Gesundheitswissen auf dem Programm.
Angesichts steigender gesundheitlicher Belastungen und des Fachkräfte-mangels gewinnt die Gesundheit junger Beschäftigter auch für Arbeitgeber zunehmend an Bedeutung. Ziel des gemeinsamen Aktionstages ist es deshalb, die Auszubildenden frühzeitig dafür zu sensibilisieren, wie sie körperlichen und psychischen Belastungen im Berufsalltag begegnen und selbst zu ihrer Gesundheit beitragen können.
An vier Stationen erhielten die Azubis praktische Impulse für einen gesunden Berufsalltag. In der Ernährungsberatung werden wissenschaftlich fundierte Tipps für den Alltag vermittelt. Der Gesundheits-Checkup schaut auf persönliche Körperwerte. Krav Maga vermittelt Körperwahrnehmung und Selbstbehauptung, beim Bouldern sind Kraft, Koordination und Konzentration gefragt.

„Gute Ausbildung bedeutet für uns mehr, als fachliches Wissen für einen Beruf zu vermitteln. Wir möchten jungen Menschen auch etwas für ein langes und gesundes Berufsleben mitgeben. Wer früh lernt, auf die eigene körperliche und psychische Gesundheit zu achten, schafft eine wichtige Grundlage dafür. Genau deshalb setzen wir gemeinsam mit der BARMER bereits während der Ausbildung an“, erklärt Marc Schaaf, Geschäftsführer der AWO Ruhr-Mitte.

Mit dem AZUBI-Health-Day verbinden AWO Ruhr-Mitte und die BARMER damit Gesundheitsprävention und Ausbildung ganz praktisch. Und zeigen, dass die Investition in die Gesundheit junger Beschäftigter zugleich eine Investition in die Fachkräfte von morgen ist.