Kinder lernen, mit dem Thema Tod umzugehen

29.03.2018

Passend zur vorösterlichen Zeit setzten sich die Vorschulkinder der AWO Kita FaBiO an der Düngelstraße mit Verlust, Abschied und Trauer auseinander.

Anhand von Bilderbüchern, Gesprächsrunden, kreativen Angeboten, Musik, Film und Fotos lernten die Kinder, was ihnen helfen kann, traurige Gefühle zu bewältigen. Darüber hinaus sammelten sie ganz praktisches Wissen darüber, was alles dazu gehört, wenn jemand gestorben ist.

Wissen auf dem Friedhof und im Hospiz gesammelt

Bei Ausflügen zu den Projektpartnern lernten die Kinder außerdem den Arbeitsplatz von Thorsten Eickhoff im Bestattungsinstitut Hippe kennen und haben in der Friedhofsgärtnerei Springkämper Gestecke hergestellt, die sie anschließend auf den Friedhof brachten. Bei einem Besuch im Lukas-Hospiz waren dann auch die Eltern der Kinder dabei. Dort beantwortete Anneli Wallbaum zahlreiche Fragen. Die Kinder haben mit der ehrenamtlichen Mitarbeiterin Ilse von der Beck das Haus erkunden dürfen.

Fazit: Allen Beteiligten hat das Projekt einerseits großen Spaß gemacht. Andererseits, so betonen die Kita-Mitarbeiter*innen, ist es wichtig, den Kindern auch diesen Teil des Lebens nahe zu bringen und sie für dieses schwierige Thema zu sensibilisieren.

Redaktion

Theresa Peters/ AWO Kita FaBiO
E-Mail m.glaesert@awo-ruhr-mitte.de