Die AWO wünscht "Frohe Ostern!"

31.03.2018

Unser Anliegen war immer schon, "quer" zu denken. Und das ist genau das Richtige zur Osterzeit!

Liebe Freundinnen und Freunde der AWO!

Ist Ostern nicht ein bemerkenswertes Fest?

Ein offenkundig toter Mensch wird wieder lebendig und nimmt am Ende gar göttliche Gestalt an. Das ist „so quer gegen alles menschliche Kalkül, wie es querer und gegensätzlicher nicht sein kann. Umso erstaunlicher ist, dass gerade diese unnatürliche ,Quererfahrung‘ die Dynamik zur Entwicklung einer großen Glaubensgemeinschaft, nämlich des Christentums, in Gang setzte“, hat Dekan Immanuel Nau vor zwei Jahren in der Südwest Presse geschrieben.

Der Zeit voraus sein

Als AWO war es immer schon unser Anliegen, "quer" zu denken, Neues zu schaffen, der Zeit sogar voraus zu sein. AWO-Gründerin Marie Juchacz hat als erste Frau in einem deutschen Parlament das Wort ergriffen. 1928 bekam die Arbeiterwohlfahrt in Berlin das Recht zugesprochen, in einer eigenen Wohlfahrtsschule kommende Fürsorgerinnen und Fürsorger auszubilden. Seit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg leistet die AWO vor Ort aktive Integrationsarbeit – von der Erstunterbringung bis zur gesellschaftlichen Einbindung. Später folgte etwa der Einsatz für Menschen mit Behinderungen und die Frauenbewegung. Die AWO war dabei nicht nur an der Seite benachteiligter Gruppen, sondern Motor der Veränderung.

Wer quer denkt, kann etwas bewegen

Vielleicht ist es genau das, was uns heute heute ein Stück weit fehlt: die Motivation, die Fähigkeit "quer" zu denken. Doch wer "quer" denkt, kann etwas bewegen, wie die Ursprünge des Osterfestes und die historische Entwicklung der AWO im gesellschaftlichen Kontext zeigen.

Wir wünschen Ihnen daher schöne Ostertage – und denken Sie „quer“, gerne mit uns!

Ihre

AWO Ruhr-Mitte