AWO-Kita feiert neues Zuhause am alten Standort

19.09.2016
Ehrengäste, Geschäftsführung, Pädagogische Leitung und Kitaleitung vor dem Eingangsschild der Kita. In der Mitte eine blaue Riesenmaus.

Die Lindener AWO-Kita ist endlich wieder „Zuhause“. Im Juni 2013 musste die Einrichtung ihren Standort „Am Schamberge“ von heute auf morgen verlassen, nachdem Starkregen das Gebäude so sehr beschädigte, dass eine Weiternutzung unmöglich wurde. Auf Abriss folgte Neubau, den die AWO Ruhr-Mitte jetzt, gut drei Jahre später, feierlich eröffnen konnte.

Verbunden mit einem Sommerfest, nutzten nicht nur Kinder, Eltern und Ehemalige die Gelegenheit, sich in lockerer Atmosphäre ein Bild vom neuen Haus am alten Standort zu machen. Auch viele Anwohner, Bezirksbürgermeister Marc Gräf sowie AWO-Geschäftsführer Ernst Steinbach und AWO-Unterbezirksvorsitzender Serdar Yüksel (MdL) kamen vorbei, ließen sich von den Erzieherinnen und Erziehern Gebäude und Konzept der Einrichtung zeigen und erklären.

Zudem zu Gast: Clown „Petrino“, der mit den Kindern zauberte, eine Abordnung der Bochumer Symphoniker und VfL-Maskottchen „Bobby Bolzer“.

Kita-Leiterin Heike Blotenberg war die Erleichterung, endlich wieder „Am Schamberge“ zurück zu sein, deutlich anzumerken. Immerhin musste sie als Verantwortliche jeden einzelnen Umzug stemmen, ein Kraftakt für alle Beteiligten: Nach der Schließung wurden die Kinder zunächst auf die AWO-Kitas „Am Chursbusch“ und an der Dr.-C.-Otto-Straße aufgeteilt, mit Taxen und Awo-Bussen ging es damals täglich in die Übergangskitas. Zusammengeschrumpft auf eine Gruppe, kam Blotenberg dann mit ihren Schützlingen im vormals katholischen Kindergarten „Am Trappen“ in Dahlhausen unter.

Jetzt sind es wieder vier Gruppen mit 77 Kindern, die das zwölfköpfige Team betreut. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten zählen etwa musikalische Früherziehung, regelmäßige Bewegungsangebote, „Forschen und Experimentieren“ sowie insbesondere „Umwelt und Natur mit Waldtagen“. Passend dazu haben die Kinder auch beim Sommerfest Pflanzen im Garten gesetzt, die sinnbildlich für den Neuanfang stehen sollen. „Nach drei Jahren im Umbruch sind wir erleichtert, endlich angekommen zu sein. Doch haben wir auch jetzt noch viel Arbeit vor uns. Allein das Mitarbeiter-Team muss sich erst einspielen. Es bleibt also eine spannende Phase“, betonte Heike Blotenberg.

Im Bild von links:
Vorsitzender Serdar Yüksel, Geschäftsführer Ernst Steinbach, 2.Vorsitzender Heinz Drenseck, Kita-Leiterin Heike Blotenberg,
Hiltrud Neuer, Jugendamt, Maria Hagemeister, Pädagogische Leitung Kindergartenwerk, Bezirksbürgermeister Marc Gräf

Zur weiteren Info:
Die AWO-Kita „Am Schamberge“ bietet 20 Plätze in Gruppenform I (zwei bis sechs Jahre), zwölf Plätze in Gruppenform II (vier Monate bis drei Jahre) sowie 45 Plätze in Gruppenform III (drei bis sechs Jahre).

Redaktion:
Christopher Becker/AWO Ruhr-Mitte
E-Mail c.becker@awo-ruhr-mitte.de