AWO am Weltfrauentag: Fluchterfahrungen in den Fokus rücken

08.03.2018

Ein selbstbestimmtes, gewaltfreies und ökonomisch abgesichertes Leben: Auch 100 Jahre nach der Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland bleiben die Forderungen des Weltfrauentages erschreckend aktuell.

Das gilt insbesondere für die vielen neu zugewanderten Frauen. Auf ihre Geschichte(n) macht am morgigen Freitag, 9. März, das CentrumCultur in Wattenscheid aufmerksam.

Am August-Bebel-Platz 2a, in Nähe des Pavillons, verschenken die Teilnehmerinnen zunächst Blumen mit einem kleinen Gruß zum Internationalen Weltfrauentag.

Migrationsgeschichte im aktuellen Kontext

Im Seminarraum des CentrumCultur gibt es dann Infos über die Historie des Weltfrauentages, im Hintergrund läuft ein Video über Fluchterfahrungen und drei Frauen erzählen ihre ganz persönlichen Erlebnisse. Eine Frauengruppe mit Migrationshintergrund serviert syrisches und marokkanisches Gebäck. Beginn ist um 14.30 Uhr.

Alle Frauen sind unabhängig ihrer Wurzeln willkommen. Das Motto: „Starke Frauen, starke Biografien - Frauen mit Migrationserfahrung erzählen ihre Geschichte.“

"Wir machen damit allen Frauen ein stadtteilnahes Angebot, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Kulturübergreifend, Grenzen überwindend", lädt Karima Benhamou vom Übergangsmanagement der AWO Ruhr-Mitte ins CentrumCultur ein.

Redaktion

Christopher Becker/ AWO Ruhr-Mitte
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