120 Masken für Geflüchtete und Obdachlose gespendet
26.04.2020
Iris Schütte, Michaela Schröder und Meike Raatz haben an zwei Wochenenden genäht, was das Zeug hält. Und konnten der Flüchtlingsunterkunft (FU) an der Höntroper Straße daher jetzt 120 Stoffmasken für die Bewohner*innen übergeben.
Dort leben derzeit 123 Menschen, darunter je zur Hälfte Geflüchtete und Wohnungslose. Somit haben die ehrenamtlichen Näherinnen fast die gesamte Einrichtung versorgen können. Zuvor ließen sie dem Fliednerhaus bereits 60 Masken zukommen. Damit haben sie insgesamt stolze 180 Stück in Handarbeit angefertigt. Die Stoffe und die Gummibänder waren eine Spende der Firma Steden aus Weitmar.
Ein starkes Symbol der Solidarität in der Corona-Krise.
„Dieses Engagement ist sagenhaft“, betont AWO-Unterbezirksvorsitzender Serdar Yüksel. Die AWO Ruhr-Mitte ist Träger der Unterkunft an der Höntroper Straße. „Die Masken werden nicht nur praktisch gebraucht. Sie sind auch ein starkes Symbol der Solidarität in der Corona-Krise. Schließlich schützen sie in erster Linie nicht den tragenden Menschen selbst, sondern sein Umfeld. Deswegen sagen wir 120 Mal Dankeschön!“