Auszug aus unserem Konzept

Zwergengruppe

Die ganz Kleinen, die Säuglinge und Kleinkinder

In den letzten Jahren hat sich die Vorstellung über das Lernen und die Entwicklung von Kleinkindern gewandelt.

Es haben sich Ansätze durchgesetzt, dass Kinder von Geburt an Akteur ihrer selbst sind und von vornherein am Prozess der Selbstentwicklung aktiv beteiligt sind. Schon die Kleinsten können sich selbstbestimmt handelnd mit ihrer Umwelt auseinandersetzen und dabei sind Lern- und Körpererfahrungen unmittelbar miteinander verknüpft.

Sie brauchen verlässliche Bezugspersonen und andere Kinder, um sich zu entwickeln und soziale Erfahrungen zu machen. Sie benötigen einen entwicklungsbezogenen Wechsel von Aktivität und Ruhe.

Da sie die Welt vor allen Dingen über ihre Sinne erfahren, brauchen sie Spiel- und Erlebnisräume, die es ihnen ermöglichen in diesen Bereichen zu agieren. Zur Entwicklung von sozialer Intelligenz und sozialer Kompetenz brauchen sie sowohl liebevolle Zuwendung, als auch die Möglichkeit mit Kindern anderen Alters in Austausch und eine Beziehung zu treten.

Die Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter

Bei der Umsetzung der pädagogischen Arbeit werden die Prinzipien des situationsorientierten Ansatzes genutzt. Es wird erfasst, in welcher Situation sich das Kind befindet, wie sich das Umfeld des Kinderhauses gestaltet und verändert. Auch die entsprechenden Lebenslagen der einzelnen Familien sind hierbei zu berücksichtigen.

Die erstellten Schwerpunkte werden dann unter Berücksichtigung von pädagogischen und entwicklungspsychologischen Erkenntnissen zu entsprechenden Projekten und Angeboten entwickelt. Der täglich stattfindende Morgenkreis gehört auch zu diesen Schwerpunkten, der Tag mit seinen Angeboten wird mit den Kindern besprochen.

Einige besondere Angebote sind die wöchentlichen Bewegungsangebote im Bewegungsraum, das Bielefelder Screening (BISC) mit dem angeschlossenen Übungsprogramm Hören, Lauschen, Lernen sowie SISMIK und SELDAK (Verfahren zur Sprachstandserfassung) und die gesetzlich vorgegebene Sprachstandserfassung DELFIN4 mit anschließender Sprachförderung durch Fachpersonal.

Für die Vorschulkinder wird entsprechend den Erfordernissen ein vielfältiger Jahresplan erstellt und mit vielen Ausflügen umgesetzt.

Ein Großteil nimmt hier die Beobachtung der Kinder im Freispiel und den gezielten Angeboten ein.

Die Ergebnisse der Beobachtungen werden nach Absprache mit den Eltern auf Entwicklungsbögen festgehalten, analysiert und dokumentiert. Die Entwicklungsbögen sind Bestandteil der Bildungsdokumentation, welche nach der Kindergartenzeit an die Eltern, zur möglichen Weiterleitung an die Schule, übergeben wird.

Die Schulkinder

Unsere Schulkinder werden ab 9.00 Uhr vor und nach der Schulzeit bis 16.00 Uhr in unserer Einrichtung begleitet. Die Kinder kommen selbstständig aus den unterschiedlich umliegenden Schulen.

Bei der Hausaufgabenbetreuung geben wir Unterstützung und Begleitung, aber keine Nachhilfe. Der Hausaufgabenraum ist auf diese Betreuung abgestimmt.

Beim Mittagessen nach der Schule lässt so mancher Bericht aus der Schule den Tag „rund“ werden.

Freispiel und Angebote, gemeinsam mit den Vorschulkindern, lässt Kinder voneinander lernen.

In den Ferien bieten wir, entsprechend der Beteiligung der Kinder, ein Ferienprogramm an.

Bezugspunkte für das Kind

Auch bei unterschiedlichen Aufenthaltszeiten wird bei der Einteilung der Gruppen und pädagogischen Fachkräfte stets darauf geachtet, dass sich kontinuierliche Gruppen bilden, in denen das Kind Freunde und Bezugspunkte findet.

Die Kinder der Zwergen-, Bären-, Drachen- und Tigergruppe werden von pädagogischen Fachkräften in Voll- und Teilzeit betreut.

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